Versandverfahren

Das Versandverfahren dient zur zollamtlichen Überwachung der Warenbeförderung innerhalb der Europäischen Union. Zwischen zwei Arten wird grundsätzlich unterschieden:

  • Gemeinschaftliches Versandverfahren (gVV)
    Mit diesem Verfahren wird normalerweise eine Nichtgemeinschaftsware (T1) versendet.
  • Gemeinsames Versandverfahren (gemVV)
    Mit einem gemeinsamen Versandverfahren können Gemeinschaftswaren (T2) in bestimmte Drittländer (zurzeit Schweiz inkl. Liechtenstein, Norwegen und Island) versendet werden.

Als weiteres internationales Versandverfahren, das der Überwachung der Beförderung von Gütern im zollgrenzüberschreitenden Warenverkehr dient, ist das Verfahren mit Carnet-TIR zu nennen. Das TIR-Verfahren wird verwendet, wenn ein Transport in einem Mitgliedstaat beginnt oder endet, und die Beförderung durch mindestens einen Drittstaat geht. Ebenso ist das TIR-Verfahren anwendbar, wenn der Transport in einem Drittstaat beginnt oder endet. Seit 1. Jänner 2009 ist TIR-Verfahren elektronisch beim Zoll anzumelden (NCTS-TIR). Auskünfte darüber erhalten Sie bei der Arbeitsgemeinschaft internationaler Straßenverkehrsunternehmer Österreichs.

Stand: 13.02.2014

Abgenommen durch:
  • Bundesministerium für Finanzen
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