Einfuhr von Waren

Nahrungsmittel oder Medikamente, Spielzeug oder Sprengstoff: So unterschiedlich die einzelnen Waren – so unterschiedlich auch die Voraussetzungen, um diese nach Österreich einführen zu dürfen.

Information für Einsteiger

Bei Waren wird zollrechtlich prinzipiell unterschieden zwischen Gemeinschaftswaren und Nichtgemeinschaftswaren. Je nach Art und Herkunft der Ware bestehen unterschiedliche Voraussetzungen.

Bei der Einfuhr von Waren können Einfuhrabgaben bzw. sonstige Eingangsabgaben entstehen bzw. müssen bestimmte Unterlagen über die Waren vorliegen.

Die häufigste Art der Zollabfertigung ist die Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr. Aufgrund wirtschaftlicher Erfordernisse kann es jedoch notwendig werden, die Ware in andere Zollverfahren zu überführen. Diese ermöglichen es, eingeführte Waren frei von Eingangsabgaben

Als Formular für die Zollanmeldung ist zu allen Arten des Zollverfahrens grundsätzlich das sogenannte Einheitspapier/AT zu verwenden. In manchen Fällen sind eine mündliche Zollanmeldung oder andere Vereinfachungen möglich. Für bestimmte Vereinfachungen ist die Abgabe einer elektronischen Anmeldung im Rahmen von E-Zoll erforderlich.

Zum Schutz des europäischen Marktes gegen gedumpte oder subventionierte Einfuhren steht der Europäischen Gemeinschaft (EG) das System der Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen zur Verfügung.

Weiters bestehen bestimmte Meldeverpflichtungen wie beispielsweise die Intrastat-Meldung bzw. Zusammenfassende Meldung.

Stand: 13.02.2014

Abgenommen durch:
  • Bundesministerium für Finanzen
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