Allergenkennzeichnung in Gastronomiebetrieben

Allgemeine Informationen

Die EU-Verbraucherinformationsverordnung Nr. 1169/2011 zur Lebensmittel-Kennzeichnung brachte EU-weit Neuerungen, u.a. für die Mindestschriftgröße, Herkunftskennzeichnung, Kalorien- und Nährwertangaben, Imitate und Allergene.

Allergenkennzeichnung

Die wichtigsten Allergene (14 Stoffe bzw. Stoffgruppen) müssen

  • in der Zutatenliste hervorgehoben werden, z.B. durch Schriftart oder Hintergrundfarbe
  • auch bei unverpackten Lebensmitteln (sogenannter "loser Ware"), z.B. in Bäckereien, Restaurants oder bei Imbissen, gekennzeichnet werden.

In welcher Form das zu geschehen hat, regeln die Mitgliedstaaten in nationalen Vorschriften. Österreich hat dazu die Allergeninformationsverordnung erlassen. In diesem Zusammenhang wurden von der Codexkommission Leitlinien bzw. eine Empfehlung zur Allergeninformation ausgearbeitet die im Rahmen des Codexkapitels A 5/Kennzeichnung, Aufmachung (Anhang 1 bis 3) veröffentlicht wurden.

Rechtsgrundlagen

Stand: 01.01.2019

Abgenommen durch:
  • Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

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