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Gesundheits- und Krankenpflegeberufe – Pflegedokumentation

Inhaltliche Beschreibung

Angehörige der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe müssen bei Ausübung ihres Berufes die von ihnen gesetzten gesundheits- und krankenpflegerischen Maßnahmen dokumentieren. Die Dokumentation muss insbesondere die Pflegeanamnese, die Pflegediagnose, die Pflegeplanung und die Pflegemaßnahmen enthalten.

Den

  • betroffenen Patientinnen/Patienten, Klientinnen/Klienten oder pflegebedürftigen Menschen oder
  • deren gesetzlichen Vertreterinnen/Vertretern oder
  • Personen, die von den betroffenen Patienten/-innen, Klienten/-innen oder pflegebedürftigen Menschen bevollmächtigt wurden,

muss auf Verlangen Einsicht in die Pflegedokumentation gewährt und gegen Kostenersatz die Herstellung von Kopien ermöglicht werden.

Betroffene Unternehmen

Angehörige der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe.

Fristen

Bei freiberuflicher Berufsausübung müssen die Aufzeichnungen sowie die sonstigen der Dokumentation dienlichen Unterlagen mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden.

Zuständige Stelle

Die Einhaltung dieser Verpflichtung überprüft die zuständige Verwaltungsbehörde.
Sofern die Tat eine in die Zuständigkeit der Gerichte fallende strafbare Handlung bildet, sind die Gerichte zur Überprüfung berufen.

Rechtsgrundlagen

§ 5 Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG)

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Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
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