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MTD – Dokumentationspflicht

Inhaltliche Beschreibung

Angehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste müssen bei Ausübung ihres Berufes die von ihnen gesetzten Maßnahmen dokumentieren. Den betroffenen Patientinnen/betroffenen Patienten oder Klientinnen/Klienten oder deren gesetzlichen Vertreterinnen/gesetzlichen Vertretern oder Personen, die von den betroffenen Patientinnen/betroffenen Patienten oder Klientinnen/Klienten bevollmächtigt wurden, muss auf Verlangen Einsicht in die Dokumentation gewährt und gegen Kostenersatz die Herstellung von Kopien ermöglicht werden.

Wenn Patientinnen/Patienten oder Klientinnen/Klienten durch eine andere zur freiberuflichen Ausübung eines entsprechenden gehobenen medizinisch-technischen Dienstes berechtigte Person weiterbetreut werden, kann die Dokumentation mit Zustimmung der Patientin/des Patienten oder der Klientin/des Klienten oder deren gesetzlichen Vertretern durch diese weitergeführt werden.

Betroffene Unternehmen

Angehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste.

Fristen

Bei freiberuflicher Berufsausübung sowie nach deren Beendigung müssen die Aufzeichnungen sowie die sonstigen der Dokumentation dienlichen Unterlagen mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden.

Zuständige Stelle

  • Die Einhaltung dieser Verpflichtung überprüft die zuständige Verwaltungsbehörde.
  • Sofern die Tat eine in die Zuständigkeit der Gerichte fallende strafbare Handlung bildet, sind die Gerichte zur Überprüfung berufen.   

Rechtsgrundlagen

§ 11a MTD-Gesetz

Experteninformation

Es steht keine Experteninformation zur Verfügung.

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
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