Wein – Ein- und Ausgangsbücher

Inhaltliche Beschreibung

Alle Personen, (auch juristische Personen) die Wein oder andere Erzeugnisse, die unter das Weingesetz fallen, in Verkehr bringen, müssen darüber Ein- und Ausgangsbücher (ein sogenanntes Kellerbuch) führen.

Auch für Personen, die – unabhängig davon, ob sie Erzeugnisse herstellen, lagern oder transportieren – Handelsgeschäfte mit Erzeugnissen vermitteln, ist eine Aufzeichnungspflicht in gewissem Umfang gegeben.

Eine Aufzeichnungspflicht besteht auch über Analysen von Erzeugnissen durch Privatlabors.

Sämtliche Aufzeichnungen müssen derart geführt werden, dass eine ordnungsgemäße Kontrolle durch die Bundeskellereiinspektion möglich ist. Auch Buchhaltungsunterlagen können als Aufzeichnungen gelten.

Die gesetzlich geregelten Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten können zugleich auch für eine allfällige abgabenbehördliche Überprüfung herangezogen werden.

Betroffene Unternehmen

  • Winzerinnen/Winzer (Erzeugerinnen/Erzeuger von Trauben)
  • Weinhändlerinnen/Weinhändler
  • Sensalinnen/Sensale

Voraussetzungen

Siehe Inhaltliche Beschreibung.

Fristen

Die Aufzeichnungen sind ständig aktuell zu halten.

Zuständige Stelle

Bundeskellereiinspektion

Verfahrensablauf

Es ist kein besonderer Verfahrensablauf zu beachten.

Erforderliche Unterlagen

Kellerbuch für Sensale

Kosten

Es fallen keine Gebühren und Abgaben an.

Rechtsgrundlagen

§ 31 Weingesetz

Zum Formular

Es steht kein Formular zur Verfügung.

Stand: 08.01.2018

Abgenommen durch:
  • Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

Bewertung

War diese Information hilfreich? erforderliches Feld
Transparente Grafik zwecks Webanalyse