Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr

Wirtschaftstreuhandberufe - Berufliche Niederlassung

 English text

Inhaltliche Beschreibung

Bürgerinnen/Bürger aus EU-/EWR-Staaten oder der Schweiz sind unter bestimmten Voraussetzungen berechtigt, sich auf dem Gebiet der Republik Österreich zur Ausübung eines Wirtschaftstreuhandberufs niederzulassen.

Voraussetzungen

  • die Staatsangehörigkeit eines EU-/EWR-Staates oder der Schweiz,
  • die aufrechte Berechtigung in ihrem Herkunftsmitgliedsstaat einen Wirtschaftstreuhandberuf auszuüben,
  • das Vorliegen der allgemeinen Voraussetzungen gemäß § 8 Abs 1 WTBG 2017,
  • das Vorliegen einer gleichwertigen Berufsqualifikation und
  • die öffentliche Bestellung durch die Kammer der Wirtschaftstreuhänder.

Fristen

Es sind keine besonderen Fristen zu beachten.

Zuständige Stelle

Die Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Verfahrensablauf

Der Antrag muss schriftlich bei der zuständigen Stelle eingebracht werden.

Erforderliche Unterlagen

  • ein Identitätsnachweis,
  • der Nachweis der Staatsangehörigkeit,
  • der Berufsqualifikationsnachweis, der zur Aufnahme eines Wirtschaftstreuhandberufes berechtigt;
  • Bescheinigungen der zuständigen Behörden des Herkunftsmitgliedstaates über das Vorliegen der besonderen Vertrauenswürdigkeit, der geordneten wirtschaftlichen Verhältnisse und das Nichtvorliegen schwerwiegender standeswidriger Verhalten. Diese Bescheinigungen dürfen bei ihrer Vorlage nicht älter als drei Monate sein.
  • Nachweis über die Gleichwertigkeit der Berufsqualifikation durch Vorlage eines Nachweises im Sinne des Art 11 lit e der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen

Info HINWEIS

Die öffentliche Bestellung hat zu erfolgen, wenn die allgemeinen Voraussetzungen für die öffentliche Bestellung vorliegen und die geltend gemachte Berufsqualifikation dem des angestrebten Wirtschaftstreuhandberufes gleichwertig ist. Die mangelnde Gleichwertigkeit der geltend gemachten Berufsqualifikation ist durch die Absolvierung einer Eignungsprüfung auszugleichen. Für das Prüfungsverfahren betreffend die Ablegung der Eignungsprüfungen gelten die Bestimmungen der Fachprüfung.

Rechtsgrundlagen

§§ 2, 3 und 7
Wirtschaftstreuhandberufsgesetz 2017 (WTBG 2017)

Experteninformation

Es steht keine Experteninformation zur Verfügung.

Services zu diesem Thema

Inhaltlicher Stand: 16.09.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Transparente Grafik zwecks Webanalyse