TOP-Tourismus-Förderung Teil A: Top-Investition

Inhaltliche Beschreibung

Gefördert werden Investitionen in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in den Bereichen:

  • Qualitätsverbesserung
  • Betriebsgrößenoptimierung, Angebotsdiversifizierung und Innovation
  • Errichtung und Verbesserung von touristischen Infrastruktureinrichtungen
  • Schaffung und Verbesserung von Personalunterkünften
  • Umwelt- bzw. sicherheitsbezogene Einrichtungen, Barrierefreiheit
  • Investitionen im Zuge von Betriebsübernahmen

Die Förderung besteht aus:

  • Projekte mit Investitionskosten von 100.000 Euro bis 700.000 Euro:
    Einmalzuschuss in Höhe von maximal 5 Prozent der förderbaren Investitionskosten, wenn mindestens einer der Investitionsschwerpunkte 2 bis 6 überwiegend erfüllt wird.
  • Projekte mit Investitionskosten von 700.000 Euro bis 1 Million Euro:
    Zinsengünstiger EIB-Kredit der ÖHT in Höhe von maximal 60 Prozent (bei Neubauten 50 Prozent) der förderbaren Kosten – je nach Standort Anschlussförderung des Landes in Form der Übernahme des Zinsendienstes
  • Projekte mit Investitionskosten über 1 Million Euro:
    Auf einen Kredit der ÖHT in Höhe von maximal 60 Prozent (bei Neubauten 50 Prozent) der förderbaren Kosten leistet der Bund für 10 Jahre einen Zinsenzuschuss in Höhe von 2 Prozent

Das geförderte Finanzierungsvolumen ist mit 5 Millionen Euro begrenzt.

Betroffene Unternehmen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Voraussetzungen

Siehe Inhaltliche Beschreibung

Fristen

Ansuchen können laufend eingereicht werden.

Zuständige Stelle

Österreichische Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H. (ÖHT)
Parkring 12a
1010 Wien
E-Mail: oeht@oeht.at

Verfahrensablauf

Das Förderungsansuchen ist bei der ÖHT einzubringen, die auch den weiteren Verfahrensablauf von der Prüfung über die Entscheidung bis zur Auszahlung administriert.

Erforderliche Unterlagen

Vorzulegen sind u.a.:

  • Vollständig ausgefülltes und firmenmäßig gezeichnetes Ansuchenformular

Bei Projekten mit Investitionskosten bis 700.000 Euro:

  • baubehördlich genehmigte Baupläne
  • bei Beschneiungsanlagen:
    wasserrechtliche und naturschutzrechtliche Genehmigung
  • Kostenzusammenstellung nach Gewerken
  • Unterfertigte Jahresabschlüsse oder Einnahmen-/Ausgabenrechnungen für die letzten zwei Jahre (bei Haftungswunsch: drei Jahre)
  • Finanzierungs- und/oder Förderzusage(n)
  • Miet-/Pachtvertrag
  • Gewerbeberechtigungen(en)/Konzessionsurkunde(n)
  • Firmenbuchauszug/-auszüge
  • bei Haftungswunsch: Vorschaurechnung für die nächsten 5 Jahre

Bei Projekten mit Investitionskosten über 700.000 Euro:

  • baubehördlich genehmigte Baupläne
  • Kurzbeschreibung der Ausgangssituation des Vorhabens
  • bei Beschneiungsanlagen:
    wasserrechtliche und naturschutzrechtliche Genehmigung
  • Zusammenstellung der detaillierten Firmenangebote oder Ausschreibungsergebnisse gegliedert nach baulichen Maßnahmen und Einrichtung
  • Unterfertigte Jahresabschlüsse oder Einnahmen-/Ausgabenrechnungen (samt Vermögensstatus) für die letzten drei Jahre
  • Darstellung der Ausfinanzierung (Promesse) und Besicherung
  • Pachtvertrag (falls zutreffend)
  • Gewerbeberechtigung(en)
  • Firmenbuchauszug/-auszüge
  • Vorschaurechnung für die Zeit nach durchgeführter Investition (Zeitraum fünf Jahre)
  • Rückzahlungsverpflichtungen p.a. (Kapital und Zinsen) betreffend eventuell bestehender Altverbindlichkeiten sowie der eventuellen sonstigen Verpflichtungen (Miete, Pacht, Leasing, Versorgungsrenten etc.) jeweils für die nächsten 5 Jahre
  • Bei Bundeshaftung sind zusätzlich folgende Unterlagen beizubringen:
    • Monatliche Erlöse nach Geschäftsbereichen für das vergangene
      und das laufende Wirtschaftsjahr
    • Monatliche Nächtigungen des vergangenen und des laufenden Wirtschaftsjahres
    • Grundbuchsauszüge

Kosten

Grundsätzlich fallen keine Kosten für das Förderungsansuchen an.

HINWEIS Wird ein Kredit von der ÖHT zugesagt, aber nicht in Anspruch genommen, ist von der Förderungswerberin/dem Förderungswerber eine pauschale Abgeltung in der Höhe von 5.000 Euro pro Förderungsfall zu entrichten.

Rechtsgrundlagen

Zum Formular

Stand: 08.01.2018

Abgenommen durch:
  • Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

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