Informationstechnologie

IKT der Zukunft – Forschung im nationalen und internationalen Kontext

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) durchdringen seit einigen Dekaden fast alle Lebens-, Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche auf dem Globus. Als multiple, universelle und ubiquitäre Basistechnologie wird die Bedeutung ihrer globalen Verbreitung und ihrer Strukturwirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft mittlerweile mit der Elektrifizierung der Industriestaaten Ende des 19. Jahrhunderts verglichen.

Die hohe Forschungsaffinität dieser Technologien sowie der wachsende Druck auf die Unternehmen, mit Hilfe dieser Technologien beständig zu innovieren, ist auch besonders bedeutend für die Erhöhung der nationalen Forschungsinvestitionen und der gesamtwirtschaftlichen Innovationsleistungen. Überall dort, wo IKT zum Einsatz kommen, erhöhen sich sowohl die Innovationsleistungen als auch die F&E- Investitionen in den Unternehmen. IKT zählen daher sowohl in allen vergleichbaren europäischen Mitgliedsstaaten als auch auf Ebene der gemeinschaftlich geführten FTI -Programme zu den dominierenden F&E-Investitionssektoren.

Auch in Österreich ist die IKT-Forschung einer der wichtigsten Forschungsbereiche. Im Verbund mit der akademischen und außeruniversitären Forschung betreibt Österreich in zahlreichen IKT-Teilgebieten international erstklassige Forschung. Aus diesem Grund stellen Informations- und Kommunikationstechnologien in der allgemeinen Ausrichtung bezüglich Forschung, Innovation und Technologie neben Produktion, Mobilität und Energie einen der zentralen Schwerpunkte dar.
Das Programm "IKT der Zukunft" versucht sowohl den strukturellen Herausforderungen dieser oben beschriebenen Rahmenbedingungen zu begegnen als auch der notwendigen technologisch inhaltlichen Schärfung Rechnung zu tragen.

Stand: 01.01.2019

Abgenommen durch:
  • Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
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