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Erklärung zur Barrierefreiheit

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) ist bemüht, seine Websites im Einklang mit dem Web-Zugänglichkeits-Gesetz (WZG) idgF zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2102 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2016 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen (ABl. L 327 vom 2. Dezember 2016) barrierefrei zugänglich zu machen.

Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für das Unternehmensserviceportal (www.usp.gv.at) sowie für das Anzeigemodul gemäß § 37b Zustellgesetz.

Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Das Anzeigemodul gemäß § 37b Zustellgesetz ist wegen der folgenden Unvereinbarkeiten und Ausnahmen teilweise mit Konformitätsstufe AA der "Richtlinien für barrierefreie Webinhalte Web – WCAG 2.1" bzw. mit dem geltenden Europäischen Standard EN 301 549 V2.1.2 (2018-08) vereinbar.

Das Unternehmensserviceportal (www.usp.gv.at) ist wegen der folgenden Unvereinbarkeiten und Ausnahmen teilweise mit Konformitätsstufe AA der "Richtlinien für barrierefreie Webinhalte Web – WCAG 2.1" bzw. mit dem geltenden Europäischen Standard EN 301 549 V2.1.2 (2018-08) vereinbar.

Nicht barrierefreie Inhalte des Unternehmensserviceportals

Die Abteilung E-Government Unternehmen ist um eine möglichst barrierefreie Zugänglichkeit ihrer Internetangebote bemüht. Ende des Jahres 2019 erfolgte eine externe Überprüfung des Unternehmensserviceportals nach allen A- und AA-Kriterien der WCAG 2.1. Die Ergebnisse fließen entsprechend in die weiteren Planungen ein. Teilen Sie uns zwischenzeitlich bitte mit, wenn Sie Schwierigkeiten mit konkreten Seiten bzw. Funktionen des Unternehmensserviceportals haben. Das USP Service Center hilft Ihnen im Bedarfsfall gerne weiter.

Die nachstehend aufgeführten Inhalte sind aus folgenden Gründen nicht barrierefrei:

a) Unvereinbarkeit mit den Barrierefreiheitsbestimmungen

Es kommt vereinzelt zu Kontrastmängel. Außerdem erfordern vereinzelt eingebettete Features Querscrollen bei Zoom. Nicht vollständig erfüllt sind damit die WCAG 2.1 Kriterien 1.4.3 (Kontrast – Minimum) und 1.4.10 (Reflow).

Es bestehen vereinzelt Funktionsmängel bei den Sprungmarken (Skip-Links) sowie ein Focusproblem im mobilen Menü. Vereinzelt kommt es zu Fehlern beim Fokushandling in Lightboxen und zu nicht sichtbaren Tastaturfokussen. Darüber hinaus steht in manchen Tabellen die tastaturbedienbare Tabellen-Sortierfunktion nicht zur Verfügung. Nicht vollständig erfüllt sind damit die WCAG 2.1 Kriterien 2.1.1 (Tastatur), 2.4.1 (Blöcke umgehen), 2.4.3 (Fokus-Reihenfolge) und 2.4.7 (Fokus sichtbar).

Es bestehen leichte Mängel bei der Überschriftenhierarchie. Einige Semantikfehler und ARIA Auszeichnungsfehler, die häufige Auszeichnung von Abkürzungen und Sprachwechseln auf manchen Seiten, Mängel bei der Sprachauszeichnung, nicht sprechende Alternativtexte für Bedienelemente und Links sowie Bedienelemente ohne Beschriftung können die Benutzbarkeit von Screenreadern beeinträchtigen.

In der Administration des Unternehmensserviceportals bestehen außerdem Einschränkungen durch nicht vollständig WCAG 2.1 konforme Formulare, Labelfehler und mangelhaftes Fehlerhandling, Links statt Buttons, leere Links und nicht ganz korrektes Tabellen-Markup. Nicht vollständig erfüllt sind damit die WCAG 2.1 Kriterien 1.3.1 (Info und Beziehungen), 2.4.4 (Linkzweck im Kontext), 2.5.3 (Label im Namen), 3.1.1 (Sprachauszeichnung der Seite), 3.1.2 (Sprachauszeichnung von Teilen), 3.3.1 (Fehlererkennung), 3.3.2 (Labels oder Anweisungen), 4.1.2 (Name, Rolle, Wert) und 4.1.3 (Status Meldungen).

b) Unverhältnismäßige Belastung

Unsere Videos sind grundsätzlich fremdgehostet. Es ist nicht möglich, für diese Videos die geforderten Audiobeschreibungen zur Verfügung zu stellen. Nicht erfüllt ist damit das WCAG-Erfolgskriterium 1.2.5 (Audiodeskription aufgezeichnet). Wir sind der Ansicht, dass eine Behebung eine unverhältnismäßige Belastung im Sinne der Barrierefreiheitsbestimmungen darstellen würde.

c) Die Inhalte fallen nicht in den Anwendungsbereich der anwendbaren Rechtsvorschriften

Viele, vorwiegend ältere PDF-Dokumente und Office-Dokumente sind nicht barrierefrei. Beispielsweise sind PDF-Dokumente nicht getaggt, sodass sie von Screenreader-Benutzern nicht oder nur unzureichend erfasst und genutzt werden können. Nicht erfüllt ist damit das WCAG Erfolgskriterium 4.1.2 (Name, Rolle, Wert).

PDF-Dokumente, die für laufende Verwaltungsverfahren erforderlich sind, planen wir im Laufe des Jahres 2020 auszutauschen. Für andere ältere nicht-barrierefreie Dokumente, die von der Richtlinie (EU) 2016/2102 noch ausgenommen sind, ist derzeit keine umfassende Änderung geplant. Teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie Schwierigkeiten mit konkreten Dokumenten haben. Wir bereiten den Inhalt auf Anfrage barrierefrei auf und tauschen die Dokumente in Folge aus beziehungsweise ergänzen diese um barrierefreie Alternativen. Für neue Dokumente bemühen wir uns, diese vor Veröffentlichung barrierefrei nach WCAG 2.1 und PDF/UA-konform aufzubereiten. Veröffentlichungen von nicht-barrierefreien Dokumenten, beispielsweise Druckversionen, werden als solche gekennzeichnet.

Inhalte von Dritten, beispielsweise Studien oder Präsentationsmaterialien von externen Vortragenden, die nicht im Einflussbereich des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort liegen, sind von der Richtlinie (EU) 2016/2102 ausgenommen. Für diese Inhalte Dritter kann bezüglich Vereinbarkeit mit Barrierefreiheitsbestimmungen keine Aussage getroffen werden.

Nicht barrierefreie Inhalte des Anzeigemoduls gemäß § 37b Zustellgesetz

Die Abteilung E-Government Unternehmen ist um eine möglichst barrierefreie Zugänglichkeit ihrer Internetangebote bemüht. Ende des Jahres 2019 erfolgte eine externe Überprüfung des Anzeigemoduls gemäß § 37b Zustellgesetz nach allen A- und AA-Kriterien der WCAG 2.1. Die Ergebnisse fließen entsprechend in die weiteren Planungen ein. Teilen Sie uns zwischenzeitlich bitte mit, wenn Sie Schwierigkeiten mit konkreten Seiten bzw. Funktionen des Anzeigemoduls haben. Das USP Service Center hilft Ihnen im Bedarfsfall gerne weiter.

a) Unvereinbarkeit mit den Barrierefreiheitsbestimmungen

Es gibt einige semantische Mängel ohne gravierende Accessibilityrelevanz: nicht optimale Überschriftenhierarchie, mit display: none auch für Screenreader versteckte Strukturinformationen, role="presentation" bei Datentabellen Headern, marginale ARIA Auszeichnungsmängel, visuelle Formular Legends (Überschriften), die nicht als solche ausgezeichnet sind und im Formularmodus von Screenreadern nicht vorgelesen werden.

Es bestehen vereinzelt Funktionsmängel bei den Sprungmarken (Skip-Links), die Doctype Angabe HTML fehlt.

Visuelle Statusmeldungen nach "Weiterleiten", "Funktion wiederherstellen" im Papierkorb und zum "Speichern von Einstellungen" sind nicht mit ARIA Attributen als solche ausgezeichnet und werden von Screenreadern nicht automatisch vorgelesen.

Nicht vollständig erfüllt sind damit WCAG Erfolgskriterien, die optimale Screenreader Nutzbarkeit betreffen: 1.3.1 Info und Beziehungen (Stufe A), 2.4.1 Blöcke umgehen (Stufe A), 4.1.1 Syntaxanalyse (Stufe A) und 4.1.3 Status Meldungen (Stufe AA – neu in WCAG 2.1).

Eine Metaangabe verhindert auf manchen älteren Mobilgeräten die Pinch-Zoomfunktion. Nicht erfüllt ist damit WCAG Kriterium 1.4.4 Textgröße ändern (Stufe AA) für Menschen mit Sehschwierigkeiten.

Vereinzelt kommt es zu Fehlern beim Fokushandling in Lightboxen (Dialogfenster "Löschen" und "E-Mail hinzufügen"). Abwesenheiten werden nicht gespeichert, wenn man sie mit Tastatur bzw. mit Screenreader manuell eingibt, ohne eine Zeitangabe einzugeben. Dass eine Zeitangabe nötig ist, wird nicht vermittelt. Am Smartphone ist das 2. Datumsfeld bei Abwesenheiten nicht erreichbar, weil das Kalenderwidget es überlagert.

Nicht erfüllt sind damit WCAG Kriterien, die Tastatur- und Screenreader Nutzung betreffen: 2.1.1 Tastatur (Stufe A), 2.4.3 Fokus-Reihenfolge (Stufe A) und 3.3.1 Fehlererkennung (Stufe A).

b) Unverhältnismäßige Belastung

Die Applikation ist grundsätzlich, obwohl nicht WCAG 2.1 AA konform, für alle Zielgruppen benutzbar. Wir sind der Ansicht, dass eine Behebung der Mängel in der derzeitigen Codebasis aufgrund der Neugestaltung des Bedienoberfläche von MeinPostkorb unverhältnismäßig wäre. Die Accessibility Audit Ergebnisse werden dazu verwendet, die neue Bedienoberfläche nach Best Practice Vorgaben zu gestalten.

Erstellung dieser Erklärung zur Barrierefreiheit

Diese Erklärung wurde am 23. März 2020 erstellt.

Die Bewertung der Vereinbarkeit des Unternehmensserviceportals (www.usp.gv.at) und des Anzeigemoduls gemäß § 37b Zustellgesetz mit dem WZG zur Umsetzung der Anforderungen der Richtlinie (EU) 2016/2102 erfolgte in Form einer externen Überprüfung.

Feedback und Kontaktangaben

Die Angebote und Services auf dieser Website werden laufend verbessert, ausgetauscht und ausgebaut. Dabei ist uns die Bedienbarkeit und Zugänglichkeit ein großes Anliegen. Wenn Ihnen Barrieren auffallen, die Sie an der Benutzung unserer Website behindern – Probleme, die in dieser Erklärung nicht beschrieben sind, Mängel in Bezug auf die Einhaltung der Barrierefreiheitsanforderungen – so bitten wir Sie, uns diese per E-Mail mitzuteilen. Wir werden Ihre Anfrage prüfen und Sie ehestmöglich kontaktieren. Sämtliche Mitteilungen und Anregungen senden Sie uns bitte an das USP Service Center gemäß nachstehenden Kontaktinformationen. Bitte beschreiben Sie das Problem und führen Sie uns die URL(s) der betroffenen Webseite oder des Dokuments an.

Kontakt

Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW)
Abteilung I/B/5 E-Government Unternehmen
via USP Service Center
E-MailKontaktformular

Telefon: Sie erreichen unser USP Service Center österreichweit zum Ortstarif unter 050 233 733 von Montag bis Donnerstag, von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 14:30 Uhr, sofern kein Feiertag.

Durchsetzungsverfahren

Bei nicht zufriedenstellenden Antworten aus oben genannter Kontaktmöglichkeit können Sie sich mittels Beschwerde an die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) wenden. Die FFG nimmt über das Kontaktformular Beschwerden auf elektronischem Weg entgegen.

Kontaktformular der Beschwerdestelle

Diese Beschwerden werden von der FFG dahingehend geprüft, ob sie sich auf Verstöße gegen die Vorgaben des Web-Zugänglichkeits-Gesetzes, insbesondere Mängel bei der Einhaltung der Barrierefreiheitsanforderungen, durch den Bund oder einer ihn zuordenbaren Einrichtung beziehen.

Sofern die Beschwerde berechtigt ist, hat die FFG dem Bund oder den betroffenen Rechtsträgern Handlungsempfehlungen auszusprechen und Maßnahmen vorzuschlagen, die der Beseitigung der vorliegenden Mängel dienen. 

Weitere Informationen zum Beschwerdeverfahren

Zusatzinformationen

Das Unternehmensserviceportal (www.usp.gv.at) wurde im November 2019 technisch weitestgehend erneuert. Einzelne Komponenten (bspw. die USP-Administration) sowie das Anzeigemodul gemäß § 37b Zustellgesetz werden zu einem späteren Zeitpunkt technisch bzw. visuell erneuert.

Die Abteilung E-Government Unternehmen ist um eine möglichst barrierefreie Zugänglichkeit zu seinen Internetangeboten bemüht. Dabei orientieren wir uns seit dem Jahr 2009 in Übereinstimmung mit den nationalen Rechtsvorschriften "EGovernment-Gesetz 2004" und den geltenden einschlägigen Anti-Diskriminierungsbestimmungen an den Richtlinien für barrierefreie Inhalte WCAG 2.0. Eine Überprüfung des Unternehmensserviceportals nach allen A- und AA-Kriterien der WCAG 2.1 wurde Ende 2019 durchgeführt. Eine externe Überprüfung des Anzeigemoduls gemäß § 37b Zustellgesetz wurde ebenfalls 2019 durchgeführt. Die diesbezüglichen Ergebnisse fließen entsprechend in die weiteren Planungen ein.

Informationen zur Benutzung finden Sie unter Informationen in Gebärdensprache.

Letzte Aktualisierung: 24.03.2020
Für den Inhalt verantwortlich: USP-Redaktion
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