Barrierefreier Zugang zu Websites des Bundes

Websites und mobile Anwendungen des Bundes müssen künftig bestimmte Anforderungen bezüglich Barrierefreiheit erfüllen, damit diese für Nutzerinnen/Nutzer und insbesondere für Menschen mit Behinderungen besser zugänglich sind. Dies gilt neben dem Bund auch für jene Einrichtungen, die Aufgaben im allgemeinen Interesse erfüllen, teilrechtsfähig sind und überwiegend vom Bund finanziert bzw. unter dessen Aufsicht stehen. Nicht darunter fallen Websites und mobile Anwendungen öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten.

Websites und mobile Anwendungen sind wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust zu gestalten. Betroffene Nutzerinnen/Nutzer können Mängel bei der Einhaltung dieser Anforderungen anzeigen. Zuständig für die Überprüfung, ob die Websites und mobilen Anwendungen den Anforderungen an die Barrierefreiheit entsprechen, ist derzeit die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Für gewisse Inhalte von Websites und mobilen Anwendungen sind unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen von der Barrierefreiheit vorgesehen bzw. gelten Stichtage. Dies sind unter anderem Online-Karten, Kartendienste, Extranet sowie Reproduktionen von Stücken aus Kulturgutsammlungen, wenn technische Gründe der vollständigen Barrierefreiheit entgegenstehen.

Weiterführende Links

Rechtsgrundlagen

Stand: 04.09.2019

Abgenommen durch:
  • Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Transparente Grafik zwecks Webanalyse