Grundbuchseintragung

Normalerweise gilt im Grundbuch das Prinzip: Wer zuerst kommt, hat das stärkere Recht. Ein Pfandrecht, das an 1. Stelle eingetragen ist, ist für die Gläubigerin/den Gläubiger besser abgesichert, als eines an 2. oder späterer Stelle.

Es gibt vier Arten von Eintragungen: Einverleibung, Vormerkung, Anmerkung, Ersichtlichmachung. 

ACHTUNG Auch die Löschung ist eine Eintragung.

Grundbuchsanträge sind grundsätzlich schriftlich einzubringen. Nur in einfachen Fällen (Löschungsanträge, Anträge um Namensänderungen, einfache Eigentumsübertragungen) können Grundbuchsanträge – sogenannte Grundbuchsgesuche – auch bei Gericht zu Protokoll erklärt werden d.h. mündlich bei Gericht vorgebracht werden.

Rechtsgrundlagen

Allgemeines Grundbuchsgesetz 1955 (GBG)

Stand: 01.01.2019

Abgenommen durch:
  • Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz

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