Belastungsbarometer

Aktuelle Entwicklung

Im Jahr 2016 belief sich der Gesamtmeldeaufwand der 45.551 österreichischen Unternehmen, die bei einer oder bei mehreren Erhebungen von Statistik Austria meldepflichtig waren, auf rund 704.600 Stunden, und lag damit ca. 2,1 Prozent unter dem Wert des Jahres 2015. Dieser Rückgang ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass von den in mehrjährigen Abständen durchgeführten Erhebungen jene über Forschung und experimentelle Entwicklung im Vergleich zur Verdienststrukturerhebung des Jahres 2015 einen relativ geringen Meldeaufwand verursachte.

Betrachtet man die Entwicklung der Belastung seit dem Jahr 2001, so konnte diese um immerhin 21,5 Prozent (seit dem Jahr 2001 laufend durchgeführte verpflichtende Erhebungen) bzw. 18,1 Prozent (seit dem Jahr 2001 laufend durchgeführte verpflichtende Erhebungen plus neue Erhebungen und Erhebungen, die in mehrjährigen Abständen durchgeführt werden) verringert werden. Dieser Rückgang wurde überwiegend durch die Veränderung des zentralen Erhebungsparameters "Erhebungsmasse", durch die Anhebung von Meldeschwellen und durch die verstärkte Nutzung von Verwaltungsdaten erreicht. Eine wesentliche Rolle bei der Verringerung der Belastung kommt aber auch der stark gestiegenen Nutzung der elektronischen Meldemöglichkeiten durch die Unternehmen zu.

Stand: 01.01.2018

Abgenommen durch:
  • Statistik Austria

Bewertung

War diese Information hilfreich? erforderliches Feld
Transparente Grafik zwecks Webanalyse