Belastungsbarometer

Aktuelle Entwicklung

Im Jahr 2017 belief sich der Gesamtmeldeaufwand der 47.791 österreichischen Unternehmen, die bei einer oder bei mehreren Erhebungen von Statistik Austria meldepflichtig waren, auf rund 738.700 Stunden, und lag damit ca. 4,8 Prozent über dem Wert des Jahres 2016. Dieser Anstieg ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2017 erstmalig die Erhebungen zur Arbeitskräfteüberlassung (Erhebung zur Arbeitskräfteüberlassung und zur Beschäftigung von aus dem EWR-Ausland überlassenen Arbeitskräften) in das Belastungsbarometer einbezogen wurden und, dass von den in mehrjährigen Abständen durchgeführten Erhebungen die Arbeitskostenerhebung im Vergleich zur Erhebung über Forschung und Entwicklung des Jahres 2016 einen relativ hohen Meldeaufwand verursachte.

Betrachtet man die Entwicklung der Belastung seit dem Jahr 2001, so konnte diese um immerhin 20,4 Prozent (seit dem Jahr 2001 laufend durchgeführte verpflichtende Erhebungen) bzw. 14,2 Prozent (seit dem Jahr 2001 laufend durchgeführte verpflichtende Erhebungen plus neue Erhebungen und Erhebungen, die in mehrjährigen Abständen durchgeführt werden) verringert werden. Dieser Rückgang wurde überwiegend durch die Veränderung des zentralen Erhebungsparameters "Erhebungsmasse", durch die Anhebung von Meldeschwellen und durch die verstärkte Nutzung von Verwaltungsdaten erreicht. Eine wesentliche Rolle bei der Verringerung der Belastung kommt aber auch der stark gestiegenen Nutzung der elektronischen Meldemöglichkeiten durch die Unternehmen zu.

Stand: 01.01.2019

Abgenommen durch:
  • Statistik Austria

Bewertung

War diese Information hilfreich? erforderliches Feld
Transparente Grafik zwecks Webanalyse