Ausbildung im Lehrbetrieb – Erstmalig 

Inhaltliche Beschreibung

Bevor in einem Betrieb erstmalig Lehrlinge in einem bestimmten Lehrberuf ausgebildet werden sollen, muss die zuständige Stelle feststellen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für diesen Lehrberuf (allenfalls als Ausbildungsverbund) vorliegen.

Betroffene Unternehmen

Betriebe, die Lehrlinge erstmalig in einem bestimmten Lehrberuf ausbilden möchten

Zuständige Stelle

Die Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer, die für den Wohn- bzw. Ausbildungsort des Lehrlings örtlich zuständig ist

Verfahrensablauf

Das Unternehmen muss die Erlassung eines Feststellungsbescheids bei der zuständigen Stelle beantragen.

Vor der Erlassung dieses Bescheids muss die zuständige Stelle der Arbeiterkammer hiervon Mitteilung machen und ihr Gelegenheit zur Abgabe einer schriftlichen Stellungnahme innerhalb einer Frist von drei Wochen geben. Auf begründetes Ersuchen muss die zuständige Stelle diese Frist angemessen erstrecken.

Nach diesem Verfahren wird von der zuständigen Stelle ein Bescheid ausgestellt, der dem Unternehmen die Ausbildung in vollem Umfang genehmigt oder aber den Abschluss eines Ausbildungsverbundes für jene Fertigkeiten und Kenntnisse vorschreibt, die im Betrieb nicht vermittelt werden können. In diesem Fall muss der Lehrbetrieb die jeweilige Teilausbildung an einen Partnerbetrieb oder eine Kursmaßnahme "auslagern".

ACHTUNG Ein "Ausbildungsverbund" muss im Lehrvertrag vermerkt sein. An den Vertragspartnerinnen/Vertragspartnern und dem ursprünglichen Lehrverhältnis ändert das nichts.

Zusätzliche Informationen

Der Bescheid, mit dem die Ausbildung bewilligt wird, gilt 15 Monate.

Rechtsgrundlagen

Experteninformation

Es steht keine Experteninformation zur Verfügung.

Zum Formular

Stand: 01.01.2019

Abgenommen durch:
  • Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

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