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Verständigungspflichten des Lehrberechtigten

Inhaltliche Beschreibung

Die Lehrberechtigte/der Lehrberechtigte (bzw. der Ausbildungsbetrieb) muss die Eltern oder sonstige Erziehungsberechtigte des Lehrlings von wichtigen Vorkommnissen, die die Ausbildung eines minderjährigen Lehrlings betreffen, verständigen.

Dabei muss die Verständigung vom Eintritt der Endigung des Lehrverhältnisses in folgenden Fällen schriftlich und auch an den Lehrling erfolgen:

  • Tod der Lehrberechtigten/des Lehrberechtigten und keine Ausbildnerin/kein Ausbildner ist vorhanden
  • Die Lehrberechtigte/der Lehrberechtigte ist nicht mehr zur Ausübung der Tätigkeit befugt, in der der Lehrling ausgebildet wird

In folgenden Fällen muss die Lehrberechtigte/der Lehrberechtigte (bzw. der Ausbildungsbetrieb) eine Endigung des Lehrverhältnisses außerdem der zuständigen Stelle anzeigen:

  • Tod des Lehrlings
  • Tod der Lehrberechtigten/des Lehrberechtigten und keine Ausbildnerin/kein Ausbildner ist vorhanden
  • Die Lehrberechtigte/der Lehrberechtigte ist nicht mehr zur Ausübung der Tätigkeit befugt, in der der Lehrling ausgebildet wird

Betroffene Unternehmen

Lehrbetriebe

Fristen

Die Anzeige gegenüber der zuständigen Stelle muss ohne unnötigen Aufschub erfolgen, spätestens jedoch binnen vier Wochen.

Zuständige Stelle

Die Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer, die für den Wohn- bzw. Ausbildungsort des Lehrlings örtlich zuständig ist

Rechtsgrundlagen

Experteninformation

Es steht keine Experteninformation zur Verfügung.

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
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