Gastronomie: Vereinheitlichter Jugendschutz

Im Jahr 2018 einigten sich die Bundesländer darauf, die Jugendschutzgesetze in den Bereichen Rauchen und Alkohol sowie Ausgehzeiten anzugleichen. Dieses Vorhaben haben sie Anfang 2019 umgesetzt.

Zuletzt haben Wien und Salzburg entsprechende Gesetze erlassen, die Mitte Februar bzw. mit 1. April 2019 in Kraft getreten sind. 

Die Altersgrenze, bis zu der der Erwerb, Besitz und Konsum von gebranntem Alkohol sowie Tabakerzeugnissen u.dgl. verboten ist, wurde nun in allen Bundesländern auf das vollendete 18. Lebensjahr angehoben. Verboten ist auch die Abgabe an Kinder bzw. Jugendliche. Die erlaubten Ausgehzeiten wurden vereinheitlicht bzw. in den meisten Bundesländern verlängert. Grundsätzlich gelten die Bestimmungen des Bundeslandes, in dem sich das Kind bzw. der Jugendliche gerade aufhält.  

Bei Verstößen gegen diese Jugendschutzbestimmungen drohen Gastronominnen/Gastronomen Geldstrafen, in manchen Bundesländern auch eine Ersatzfreiheitsstreife, im Wiederholungsfall eine Meldung bei der Gewerbebehörde und/oder die Entziehung der Gewerbe- bzw. Veranstaltungsbewilligung. Gastronominnen/Gastronomen haben beispielsweise durch Aufklärung, Feststellung des Alters, Verweigerung des Ausschanks von Alkohol oder Abgabe von Tabakerzeugnissen bzw. entsprechende Hinweise dafür Sorge zu tragen, dass die Jugendschutzbestimmungen in ihrem Bereich eingehalten werden.  

Ausführliche Informationen zu Vereinheitlichter Jugendschutz in der Gastronomie finden sich ebenfalls auf USP.gv.at.

Stand: 17.04.2019

Abgenommen durch:
  • USP-Redaktion
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