72.800 offene Stellen im Jahresdurchschnitt 2016

9,3 Prozent mehr als im Jahr davor

In Österreichs Unternehmen waren 2016 laut Statistik Austria im Jahresdurchschnitt 72.800 offene Stellen ausgeschrieben, von denen 55,4 Prozent auch dem AMS gemeldet wurden. Der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr (66.600 offene Stellen) betrug 9,3 Prozent.

Vorwiegend gesucht: Personal in Dienstleistungsberufen und im Verkauf

Die meisten offenen Stellen bezogen sich im Jahresdurchschnitt 2016 auf Dienstleistungsberufe und Verkäuferinnen und Verkäufer (25,4 Prozent), Technikerinnen/Techniker (17,2 Prozent) sowie Akademische Berufe und Führungskräfte (17,1 Prozent). Mit einem Plus von jeweils etwa 2.000 offenen Stellen verzeichneten die beiden letztgenannten Bereiche auch die größten Zuwächse im Vergleich zu 2015. Dagegen ist der Anteil der Dienstleistungsberufe/Berufe im Verkauf unter den verfügbaren Jobs seit 2013 (31,5 Prozent) rückläufig und lag 2016 nur noch bei knapp über einem Viertel.

37,1 Prozent der offenen Stellen ohne Mindestqualifikation

Bei mehr als einem Drittel (37,1 Prozent) der ausgeschriebenen Stellen war keine Mindestqualifikation angegeben, rund 28% erforderten einen Lehrabschluss. Bei 11,3 Prozent war eine Matura, bei 10 Prozent eine darüber hinausgehende Qualifikation erwünscht. Etwa drei Viertel aller offenen Stellen waren als Vollzeitstellen ausgeschrieben, 2,9 Prozent bezogen sich auf eine geringfügige Beschäftigung. Rund 9 Prozent aller offenen Stellen wurde saisonal begrenzt ausgeschrieben.

Etwas mehr als ein Viertel der offenen Stellen (26,8 Prozent) konnte innerhalb eines Monats besetzt werden, etwas weniger als ein Viertel (23,6 Prozent) war dagegen dauerhaft ausgeschrieben.

Das voraussichtliche monatliche Bruttoeinkommen lag bei 16,1 Prozent der offenen Stellen unter 1.000 Euro. Weitere 25,9 Prozent der offenen Stellen waren zwischen 1.000 und 1.700 Euro brutto dotiert.

Stand: 17.02.2017

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