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Verlängerung der Corona-Kurzarbeit für Lehrlinge

Maßnahme für Lehrlinge und Betriebe seit 1. Oktober 2020

Mit der Änderung des Berufsausbildungsgesetzes wurde die Möglichkeit der Kurzarbeit für Lehrlinge entsprechend dem Ende der "COVID-Kurzarbeitsphase 3" bis 31. März 2021 verlängern. Die Kurzarbeit für Lehrlinge ist nur möglich, wenn die Ausbildung sichergestellt ist. Dabei sind mindestens die Hälfte der Arbeitszeit, die im Kurzarbeits-Zeitraum ausgefallen ist, für Ausbildung und berufsrelevante Maßnahmen zu nützen. Beträgt die Arbeitszeit im Kurzarbeits-Zeitraum weniger als 80 Prozent, ist am Ende der Kurzarbeit im Durchführungsbericht darzulegen, welche Maßnahmen je Lehrling in welchem Ausmaß stattgefunden haben.

Sondertopf für Lehrlinge mit Gehaltseinbußen

Zwischen 16. März und 3. Mai fanden Covid-19-bedingt keine Lehrabschlussprüfungen statt. Das BMDW hat daher einen Sondertopf für Lehrlinge eingerichtet, die aufgrund der Corona-Krise ihre Lehrabschlussprüfung nicht ablegen konnten und dadurch einen Einkommensverlust erlitten haben. 7.331 Lehrabschlussprüfungstermine wurden verschoben, anspruchsberechtigt sind etwa 2.500 Personen. Lehrlinge, die Gehaltseinbußen hatten, werden mit einem Pauschalbetrag unterstützt. Die Entschädigung – quasi die Differenz zwischen Bruttolehrlingseinkommen und Fachkräfteentgelt mit abgeschlossener Lehrabschlussprüfung – wurde mit 25,30 Euro pro Tag festgesetzt.

Die Anträge werden nach Einlangen sukzessive ausgezahlt. Die Frist zur Rückübermittlung beträgt sechs Monate ab bestandener Lehrabschlussprüfung. Der Zuschuss für Gehaltseinbußen wird über die betriebliche Lehrstellenförderung abgewickelt.

Ausführliche "Informationen für Lehrlinge und Lehrbetriebe" finden sich auf der Seite des BMDW.

Letzte Aktualisierung: 12.10.2020
Für den Inhalt verantwortlich: USP-Redaktion
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