Kapitalbeschaffung für KMUs

Öffnung des "Dritten Marktes" wird vereinfacht

Seitdem Gesellschaftsrechts-Änderungsgesetz 2011 waren Neuemissionen von österreichischen KMUs im Dritten Markt der Wiener Börse nicht mehr möglich. Dadurch wurde es ihnen deutlich erschwert an Eigenkapital zu kommen. Als Ausweichlösung mussten einige von ihnen ihr Kapital im Ausland beschaffen, z.B. in Deutschland, wo der Dritte Markt 2016 wiederbelebt wurde.

Durch die Änderung des Aktiengesetzes wird es österreichischen KMUs künftig wieder möglich sein, Inhaberaktien für die Kapitalbeschaffung zu verwenden. Die Nachfrage ist enorm. Ein gutes Dutzend Unternehmen hat ihr Interesse bei der Wiener Börse bereits deponiert und möchte diesen Weg der Kapitalbeschaffung gehen.

Ausführliche Informationen zur "Öffnung des "Dritten Marktes" für KMUs" finden sich auf der Seite des BMF.

Stand: 06.11.2018

Abgenommen durch:
  • USP-Redaktion
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