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Zweite Tranche des Fixkostenzuschusses seit 19. August beantragbar

Bei Vorliegen qualifizierter Daten bereits gesamter Fixkostenzuschuss beantragbar; Kosten für Steuerberaterin/Steuerberater anrechenbar.

Der Fixkostenzuschuss wurde für all jene Betriebe und Branchen entwickelt, die von den Auswirkungen des Corona-Virus besonders hart betroffen sind, gleichzeitig aber mit fortlaufenden Fixkosten konfrontiert sind. Damit diese Unternehmen nicht in unüberwindbare Liquiditätsschwierigkeiten kommen, können sie seit 20. Mai die staatliche Übernahme von Fixkosten über FinanzOnline beantragen.

Seit Mitte August kann die zweite Tranche beantragt werden, sprich weitere 25 Prozent des Zuschusses. Wenn zu diesem Zeitpunkt bereits die qualifizierten Daten aus dem Rechnungswesen vorliegen, haben Unternehmen die Möglichkeit, auch schon den gesamten Fixkostenzuschuss Phase I geltend zu machen und müssen damit nicht auf die dritte Tranche warten.

Seit 19. August können außerdem verderbliche Waren berücksichtigt und bei finaler Beantragung der Betrachtungszeitraum nachträglich geändert werden, sollte sich herausstellen, dass eine andere Variante für den Antragssteller günstiger wäre. Die Höhe der Umsatzausfälle und Fixkosten ist ab Tranche 2 in jedem Fall durch eine Steuerberaterin/einen Steuerberater, Wirtschaftsprüferin/Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalterin/Bilanzbuchhalter zu bestätigen, auch wenn der beantragte Gesamtzuschuss Euro 12.000 nicht übersteigt. Die Kosten für Steuerberaterin/Steuerberater, Wirtschaftsprüferin/Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalterin/Bilanzbuchhalter werden bis maximal Euro 500 als Fixkosten berücksichtigt.

Ziel sei aber nicht nur, die drei Tranchen der ersten Phase so rasch wie möglich auszuzahlen, sondern den Fixkostenzuschuss laufend weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse der Unternehmen anzupassen. Im September startet daher der Fixkostenzuschuss Phase II, um besonders betroffenen Betrieben und Branchen durch die nächsten Monate zu helfen. Dabei werden sowohl die Voraussetzungen als auch die Höhe des Zuschusses adaptiert und die Dauer der Periode, für die der Zuschuss beantragt werden kann, verdoppelt. Besonders hart betroffene Unternehmen bekommen dann bis zu 100 Prozent ihrer Fixkosten erstattet.

Umfassende Informationen zum "Fixkostenzuschuss des Bundes" sowie der Zugang zu "FinanzOnline" finden sich hier.

Letzte Aktualisierung: 21.08.2020
Für den Inhalt verantwortlich: USP-Redaktion
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