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eZustellungNEU

Haben Sie ein Informationsschreiben erhalten?

Sie haben in der Databox von FinanzOnline oder im "Elektronischen Rechtsverkehr" ein Informationsschreiben erhalten, welche Sie informierte, dass die Adressinformationen Ihres Unternehmens an das Teilnehmerverzeichnis der eZustellung übermittelt wurde? 

In diesem Beitrag erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie Informationen, welche weiteren Schritte Sie am Unternehmensserviceportal zur eZustellungNEU setzen können:

Häufig gestellte Fragen

Wer ist zur Teilnahme an der elektronischen Zustellung verpflichtet?

Das E-Government-Gesetz sieht vor, das spätestens ab 1. Jänner 2020 alle Unternehmen zur Teilnahme an der elektronischen Zustellung verpflichtet sind. Ausgenommen davon sind dann nur Unternehmen, die wegen Unterschreiten der Umsatzgrenze nicht zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen verpflichtet sind. Diese können an der elektronischen Zustellung teilnehmen.

Weiters können "natürliche Personen" (Bürgerinnen/Bürger) ebenfalls an der elektronischen Zustellung als Empfänger teilnehmen.

Ich habe keine Firma angemeldet, habe aber trotzdem ein Informationsschreiben erhalten, dass mich als Unternehmer, bzw. als Unternehmerin anspricht?

Der in den zugrundeliegenden Bestimmungen (insbesondere E-Government-Gesetz, Zustellgesetz) verwendete Unternehmensbegriff umfasst neben Unternehmen, die im Firmenbuch eingetragen sind, unter anderem auch Personen, die im Rahmen der Finanzverwaltung betrieblich veranlagt werden. Daher ist der Unternehmensbegriff weiter gefasst.

Dies sind beispielsweise Personen mit

  • Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft
  • Einkünften aus selbstständiger Arbeit
  • Einkünften aus Gewerbebetrieb
  • Einkünften aus Vermietung und Verpachtung
  • aufrechter Beteiligung bei einer Personengesellschaft/bei Personengesellschaften 
  • Einkünften aus Kapitalvermögen
  • sonstigen Einkünften (wie z.B. Immobilienverkäufen)

Auch Vereine werden in diesem Zusammenhang als Unternehmen geführt.

Ich, bzw. mein Unternehmen überschreite/t nicht die Umsatzgrenze. Wieso habe ich dennoch ein Schreiben bekommen?

Laut Zustellgesetz werden alle FinanzOnline-Teilnehmerinnen/FinanzOnline-Teilnehmer, die Unternehmen sind (siehe oben) und die nicht auf die elektronische Zustellung nach der Bundesabgabenordnung (BAO) verzichtet haben, automatisiert an das Teilnehmerverzeichnis übermittelt – und zwar unabhängig davon, ob die Umsatzgrenze überschritten wurde oder nicht.

Diese können an der elektronischen Zustellung teilnehmen. Sie können aber auch ihre Registrierung vom Teilnehmerverzeichnis löschen, siehe die nachfolgenden "weiteren Schritte".

Wie kann ein Postbevollmächtigter gesetzt werden?

Siehe die nachfolgenden "weiteren Schritte".

Warum habe ich das Infoschreiben zur Übernahme ins Teilnehmerverzeichnis erhalten, obwohl ich mein Gewerbe in den Vorjahren ruhend gemeldet oder stillgelegt habe?

Solange in der Finanzverwaltung nicht alle Steuererklärungen für die Jahre in denen Ihr Gewerbe aktiv war rechtskräftig veranlagt und geprüft sind, werden Sie als Unternehmerin/Unternehmer in der Betriebsveranlagung geführt und daher auch in das Teilnehmerverzeichnis übernommen.

Weitere Schritte

Sie können nun folgende Schritte am Unternehmensserviceportal (USP) setzen:

  • Falls Sie über keinen USP-Zugang verfügen: Registrieren Sie bitte ihr Unternehmen unter Verwendung des Menüpunkts "Registrieren" (rechts oben auf dieser Seite).
  • Falls Sie für Ihr Unternehmen nicht einzelvertretungsbefugt sind: Der USP-Administrator Ihres Unternehmens muss eine/einen Postbevollmächtigte/Postbevollmächtigten in der Rollen- und Rechteverwaltung des USP definieren, damit diese/dieser Zugang zum Anzeigemodul "MeinPostkorb" im USP erhält.
  • Überprüfung der Einstellungen am Teilnehmerverzeichnis: die Postbevollmächtigte/der Postbevollmächtigte Ihres Unternehmens kann im Anzeigemodul "MeinPostkorb" unter dem Menüpunkt "Einstellungen" die übermittelten Informationen überprüfen und bei Bedarf anpassen sowie der Teilnahme an der elektronischen Zustellung widersprechen, indem sie/er Ihr Zustellprofil am Teilnehmerverzeichnis löscht. Bitte beachten Sie, dass eine erneute Anmeldung am Teilnehmerverzeichnis erst ab 1. Dezember 2019 wieder möglich ist.

Info HINWEIS

Eine Registrierung am Teilnehmerverzeichnis bedeutet, dass Ihr Unternehmen ab 1. Dezember 2019 zur elektronischen Zustellung gemäß Zustellgesetz registriert ist und auf diesem Weg nachweisliche und nicht-nachweisliche elektronische Zustellungen von Behörden empfangen kann.

Hintergrundinformation

Mit 1. Jänner 2020 tritt das Recht auf elektronischen Verkehr mit Behörden gemäß § 1a E-Government-Gesetz in Kraft. Damit setzt Österreich einen großen Meilenstein in Richtung digitaler Kommunikation. Alle Bundesbehörden müssen den Versand mittels elektronischen Zustellung ermöglichen und auch Unternehmen sind mit 1. Jänner 2020 zur Teilnahme an der elektronischen Zustellung gemäß § 1b E-Government-Gesetz verpflichtet. Ausgenommen davon sind Unternehmen, die wegen Unterschreiten der Umsatzgrenze nicht zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen verpflichtet sind. 

Falls Sie kein Informationsschreiben in der Databox von FinanzOnline oder im Elektronischen Rechtsverkehr erhalten haben, aber Ihr Unternehmen zur elektronischen Zustellung registrieren wollen, so können Sie dies

durchführen.

Weitere Informationen zur eZustellung erhalten Sie auf der Website des BMDW.

Inhaltlicher Stand: 29.07.2019
Abgenommen durch: USP-Redaktion
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