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Pflichten österr. Unternehmer bei Inlandsbeschäftigung ausl. Arbeitnehmer

Allgemeines

Die lohnsteuerlichen Vorschriften sind davon unabhängig, ob die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer in Österreich oder im Ausland ansässig ist. Dies gilt auch für kurzfristige Beschäftigungen, z.B. bei Saisonniers. Die Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) entziehen Österreich sein Besteuerungsrecht nur so weit, wie die Arbeit außerhalb Österreichs ausgeübt wird.

Lohnsteuerabzug

Der tarifmäßige Lohnsteuerabzug ist bei Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern, die im Ausland ansässig sind, so vorzunehmen wie bei Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern, die in Österreich ansässig sind, ausgenommen Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag. Lediglich dann, wenn eine im Ausland ansässige Arbeitnehmerin/ein im Ausland ansässiger Arbeitnehmer Tätigkeiten ausführt, welche – wären sie selbstständig tätig – die besondere Abzugsteuer auslösen würden, fällt nicht die tarifmäßige, sondern eine fixe Lohnsteuer an. Diese fixe Lohnsteuer beträgt 20 Prozent bzw. 25 Prozent.

Nähere Informationen zur Höhe der Besteuerung (brutto und netto) finden sich auf unserer Seite "Pflichten österreichischer Unternehmer bei Inlandsaktivitäten ausländischer Unternehmer" im Kapitel "Besondere Abzugsteuer nach § 99 Einkommensteuergesetz".

Inhaltlicher Stand: 01.01.2018
Abgenommen durch: Bundesministerium für Finanzen
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