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Umsätze innerhalb der EU

Bei innergemeinschaftlichen Geschäftsfällen ist die Binnenmarktregelung zu beachten, die bei grenzüberschreitenden Lieferungen und Dienstleistungen an und von Unternehmen anderer EU-Mitgliedstaaten Anwendung findet.

Im Warenverkehr innerhalb der EU gibt es weder Grenzkontrollen noch Verzollung.

Zu beachten ist hier das sogenannte "Vorsteuererstattungsverfahren", das die grenzüberschreitende Geltendmachung von Vorsteuern, die in einem anderen Mitgliedstaat angefallen sind, unter gewissen Voraussetzungen elektronisch über FinanzOnline für österreichische Unternehmerinnen/österreichische Unternehmer ermöglicht.

Dies gilt allerdings nur, wenn Unternehmerinnen/Unternehmer sich im betreffenden Mitgliedstaat nicht steuerlich erfassen lassen müssen, z.B. weil die Steuerschuld für eine von ihnen erbrachte Dienstleistung auf die Leistungsempfängerin/den Leistungsempfänger übergeht.

Im USP registrierte Unternehmerinnen/Unternehmer haben die Möglichkeit, FinanzOnline und viele weitere Online-Verfahren mit einem einzigen Einloggen im USP zu nutzen. Nähere Informationen zur Registrierung im USP finden sich im Online Ratgeber zur USP-Registrierung.

Zu beachten sind die Leistungsortregeln für elektronisch erbrachte sonstige Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen an Nichtunternehmerinnen/Nichtunternehmer und die damit verbundene einzige Anlaufstelle ("EU-Umsatzsteuer-One-Stop-Shop (MOSS)").

Info ACHTUNG

Ab 1. Jänner 2021 kann die in anderen EU-Mitgliedstaaten zu entrichtende Umsatzsteuer auf Dienstleistungen und Lieferungen an Nichtunternehmerinnen/Nichtunternehmer über den EU-OSS bzw. Nicht-EU-OSS erklärt werden. Diesfalls ist eine umsatzsteuerliche Registrierung in nur einem EU-Mitgliedstaat erforderlich.

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Inhaltlicher Stand: 06.02.2020
Abgenommen durch: Bundesministerium für Finanzen
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