Umsätze innerhalb der EU

Bei innergemeinschaftlichen Geschäftsfällen ist die Binnenmarktregelung zu beachten, die bei grenzüberschreitenden Lieferungen und Dienstleistungen an und von Unternehmen anderer EU-Mitgliedstaaten Anwendung findet.

HINWEIS Informationen über aktuelle gesetzliche Änderungen voraussichtlich ab Mai 2014

Im Warenverkehr innerhalb der EU gibt es weder Grenzkontrollen noch Verzollung.

Zu beachten ist hier das sogenannte "Vorsteuererstattungsverfahren", das die grenzüberschreitende Geltendmachung von Vorsteuern, die in einem anderen Mitgliedstaat angefallen sind, unter gewissen Voraussetzungen elektronisch über FinanzOnline für österreichische Unternehmerinnen/österreichische Unternehmer ermöglicht. Nähere Informationen zu FinanzOnline für Unternehmerinnen/Unternehmer finden sich auf den Seiten des Bundesministeriums für Finanzen (BMF).

Dies gilt allerdings nur, wenn Unternehmerinnen/Unternehmer sich im betreffenden Mitgliedstaat nicht steuerlich erfassen lassen müssen, z.B. weil die Steuerschuld für eine von ihnen erbrachte Dienstleistung auf die Leistungsempfängerin/den Leistungsempfänger übergeht. Weitere Informationen zu Vorsteuerabzugsrecht und Erstattungen in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten finden sich auf den Seiten der europäischen Kommission.

Im USP registrierte Unternehmerinnen/Unternehmer haben die Möglichkeit, FinanzOnline und viele weitere Online-Verfahren mit einem einzigen Einloggen im USP zu nutzen. Nähere Informationen zur Registrierung im USP finden sich im Online Ratgeber zur USP-Registrierung.

TIPP Weiterführende Informationen zur Umsatzsteuer sind auf den Seiten des Bundesministeriums für Finanzen zu finden bzw. stehen für Auskünfte einerseits die österreichische Finanzverwaltung, andererseits Steuerberaterinnen/Steuerberater bzw. Wirtschaftstreuhänderinnen/Wirtschaftstreuhänder zur Verfügung.

Stand: 23.01.2013

Abgenommen durch:
  • Bundesministerium für Finanzen
Transparente Grafik zwecks Webanalyse