Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr

Seveso-Betriebe nach dem Abfallwirtschaftsgesetz

Ziel der Seveso-Bestimmungen ist es, schwere Unfälle mit Seveso-Stoffen zu verhüten oder zu begrenzen.

Seveso-Betrieb

Als Seveso-Betrieb bezeichnet man denjenigen Bereich, in dem Seveso-Stoffe in einer nach dem Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) genehmigungspflichtigen Behandlungsanlage vorhanden sind. Es wird unterschieden zwischen Seveso-Betrieben der unteren Klasse und Seveso-Betrieben der oberen Klasse.

Betreiberpflichten

Pflichten der Inhaberin/des Inhabers des Seveso-Betriebes

  • Maßnahmen zur Verhütung von schweren Unfällen
  • Mitteilungspflichten (Daten über Betreiberin/Betreiber und Betrieb, Verzeichnis von Seveso-Stoffen, Unfälle)
  • Sicherheitskonzept
  • Informationsaustausch zwischen Betrieben bei Domino-Effekten
  • Informationspflichten an die Behörde zur Beurteilung der Möglichkeit des Eintrittes eines schweren Unfalles

Weitere Pflichten der Inhaberin/des Inhabers eines Seveso-Betriebes der oberen Klasse

  • Sicherheitsbericht über die Umsetzung des Sicherheitskonzeptes, Ermittlung von Gefahren, gesetzte Maßnahmen, Sicherheit des Betriebes, Vorlage eines internen Notfallplanes, Informationen für die zur Raumplanung zuständigen Behörden
  • Interner Notfallplan

Info HINWEIS

Nähere Bestimmungen zu den oberen Punkten werden in der Abfall-Industrieunfallverordnung (A-IUV) geregelt.

Rechtsgrundlagen

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Transparente Grafik zwecks Webanalyse