Befristete Beschäftigung von Ausländern in der Land- und Forstwirtschaft – erlassene Änderungen

Achtung

Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen nicht die aktuelle Rechtslage wieder.

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt – erlassene Änderungen

Es wird ein Kontingent in der Höhe von 2.750 für die befristete Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften in der Land- und Forstwirtschaft festgelegt. Die 494. Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz für die befristete Beschäftigung von AusländerInnen in der Land- und Forstwirtschaft wurde am 23. Dezember 2013 im Bundesgesetzblatt II Nr. 494/2013 veröffentlicht.

Das Bundesgesetzblatt II Nr. 494/2013 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" bzw. zum Begriff "Verordnung" finden sich auf USP.gv.at.

Inhalt der Verordnung

Die wesentlichen Eckpunkte der Verordnung lauten:

  • Kontingent für die Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften in der Land- und Forstwirtschaft
    Für den Wirtschaftszweig Land- und Forstwirtschaft wird ein Kontingent in der Höhe von 2.750 für die befristete Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften festgelegt und auf die Bundesländer wie folgt aufgeteilt:
    • Burgenland: 35
    • Kärnten: 225
    • Niederösterreich: 480
    • Oberösterreich: 1.050
    • Salzburg: 30
    • Steiermark: 560
    • Tirol: 240
    • Vorarlberg: 70
    • Wien: 60
  • Erteilung von Beschäftigungsbewilligungen
    Im Rahmen dieser Kontingente dürfen während des gesamten zeitlichen Geltungsbereiches der Verordnung Beschäftigungsbewilligungen mit einer Geltungsdauer bis zu sechs Monaten erteilt werden. Für Ausländerinnen/Ausländer, die schon in den vorangegangenen drei Jahren jeweils im Rahmen eines Kontingents für die befristete Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften im Wirtschaftszweig Land- und Forstwirtschaft befristet beschäftigt waren und den Übergangsbestimmungen zur EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit unterliegen, dürfen Beschäftigungsbewilligungen mit einer Geltungsdauer bis zu neun Monaten erteilt werden. die Geltungsdauer der Beschäftigungsbewilligungen darf nicht nach dem 31. Dezember 2014 enden. Ausländerinnen/Ausländer, die den Übergangsbestimmungen zur EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit unterliegen und Asylwerberinnen/Asylwerber werden bei der Erteilung der Beschäftigungsbewilligungen bevorzugt.
  • Inkrafttreten
    Inkrafttreten mit 3. Jänner 2014
  • Außerkrafttreten

    Die Verordnung tritt mit 30. November 2014 außer Kraft.
Letzte Aktualisierung: 23. Dezember 2013

Für den Inhalt verantwortlich: USP-Redaktion