Rechnungslegungsrechts-Änderungsgesetz 2010 (RÄG 2010) – beschlossene Änderungen

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Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen NICHT die aktuelle Rechtslage wieder!

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt

Das Rechnungslegungsrechts-Änderungsgesetz 2010 (RÄG 2010) wurde am 30. Dezember 2009 im Bundesgesetzblatt I Nr. 140/2009 veröffentlicht und ist mit 1. Jänner 2010 in Kraft getreten.

Das Bundesgesetzblatt I Nr. 140/2009 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" finden sich auf USP.gv.at.

Inhalt des Gesetzes

Die wesentlichen Eckpunkte dieses Gesetzes sind:

  • Anhebung des Schwellenwertes auf 700.000 Euro
    Bisher waren "Kleinunternehmer" ab einem Schwellenwert von 400.000 Euro Jahresumsatz bilanzierungspflichtig. Dieser Schwellenwert wird auf 700.000 Euro angehoben. Dies bedeutet, dass Unternehmerinnen/Unternehmer, die bisher bilanzierungspflichtig waren und zukünftig unter die neue Umsatzschwelle fallen, nicht mehr verpflichtet sind, die Rechnungslegungsvorschriften des UGB einzuhalten und unterliegen auch nicht mehr der daran anknüpfenden Eintragungspflicht in das Firmenbuch.
  • Angleichung der Unternehmensbilanz an die Steuerbilanz
  • Mutterunternehmen, die ausschließlich Tochterunternehmen haben, die für sich zusammengenommen von untergeordneter Bedeutung sind, müssen keinen Konzernabschluss und keinen Konzernlagebericht erstellen.
Letzte Aktualisierung: 30. Dezember 2009

Für den Inhalt verantwortlich: USP-Redaktion