Rechnungslegungsänderungs-Begleitgesetz 2015 – beschlossene Änderungen

ACHTUNG: Sie befinden sich im Archiv "Gesetzliche Neuerungen"!
Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen NICHT die aktuelle Rechtslage wieder!

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt – beschlossene Änderungen

Die Sondervorschriften für den Finanzmarktbereich werden an die Rechtslage im Unternehmensgesetzbuch (UGB) in der Fassung des Rechnungslegungs-Änderungsgesetzes 2014 (RÄG 2014) angepasst. Das Bundesgesetz zur Änderung des Alternative Investmentfonds Manager-Gesetzes u.a. (Rechnungslegungsänderungs-Begleitgesetz 2015 – RÄ-BG 2015) wurde am 18. Juni 2015 im Bundesgesetzblatt I Nr. 68/2015 veröffentlicht.

Das Bundesgesetzblatt I Nr. 68/2015 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Die zugrunde liegende Regierungsvorlage sowie deren Verlauf finden sich auf den Seiten des österreichischen Parlaments.

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" finden sich auf USP.gv.at.

Inhalt des Gesetzes

Die wesentlichen Eckpunkte des Gesetzes lauten:

Ziele

  • Kohärenz zwischen den Rechnungslegungsbestimmungen des UGB in der Fassung des RÄG 2014 und den Spezialgesetzen für den Finanzmarktbereich
  • Besondere Aussagekraft von Jahresabschlüssen von Unternehmen im Finanzdienstleistungssektor, denen eine besondere volkswirtschaftliche Bedeutung zukommt

Inhalt

  • Anpassung von Verweisen auf das UGB und Anpassungen an die Systematik der Rechnungslegung nach dem RÄG 2014 im Finanzmarktrecht
  • Umsetzung der Bilanz-Richtlinie im Finanzmarktrecht
  • Abschaffung des Sonderpostens der unversteuerten Rücklagen im Finanzmarktrecht
  • Neuregelung des Ausweises von latenten Steuern und eigenen Aktien im Finanzmarktrecht
  • Bestimmung von Unternehmen von öffentlichem Interesse im Finanzmarktrecht

Inkrafttreten

  • Inkrafttreten überwiegend 20. Juli 2015
Letzte Aktualisierung: 18. Juni 2015

Für den Inhalt verantwortlich: Bundesministerium für Finanzen