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Verordnung Beschäftigung von AusländerInnen im Sommertourismus – erlassene Änderungen

ACHTUNG: Sie befinden sich im Archiv "Gesetzliche Neuerungen"!
Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen NICHT die aktuelle Rechtslage wieder!

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt

Die Verordnung für die die befristete Beschäftigung von AusländerInnen im Sommertourismus, wurde am 5. Mai 2010 im Bundesgesetzblatt II Nr. 135/2010 veröffentlicht.

Das Bundesgesetzblatt II Nr. 135/2010 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" bzw. zum Begriff "Verordnung" finden sich auf USP.gv.at.

Inhalt der Verordnung

Die wesentlichen Eckpunkte dieser Verordnung lauten:

  • Kontingente für Bundesländer
    Für den Wirtschaftszweig Sommertourismus wird ein Kontingent in der Höhe von 4.117 für die befristete Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften festgelegt. Dieses verteilt sich folgendermaßen auf die Bundesländer:

    Kontingente für Bundesländer
    Bundesland Anzahl Beschäftigungsbewilligungen
    Burgenland 90 (davon 10 für Schaustellerbetriebe)
    Kärnten 280 (davon 5 für Schaustellerbetriebe)
    Niederösterreich 285 (davon 60 für Schaustellerbetriebe)
    Oberösterreich 400 (davon 20 für Schaustellerbetriebe)
    Salzburg 602 (davon 2 für Schaustellerbetriebe)
    Steiermark 350 (davon 30 für Schaustellerbetriebe)
    Tirol 1.590
    Vorarlberg 300
    Wien 220 (davon 95 für Schaustellerbetriebe)


  • Geltungsdauer der Beschäftigungsbewilligungen
    Die Beschäftigungsbewilligungen dürfen maximal für 25 Wochen ausgestellt werden und nicht nach dem 31. Oktober 2010 enden.
  • Bevorzugung bestimmter Ausländerinnen/bestimmter Ausländer
    Staatsangehörige, die den Bestimmungen zur EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit unterliegen (§ 32a Ausländerbeschäftigungsgesetz, das sind Staatsangehörige der Tschechischen Republik, der Republiken Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen, Slowenien und der Slowakischen Republik) sowie Asylwerberinnen/Asylwerber sind bei der Erteilung der Beschäftigungsbewilligungen zu bevorzugen.
  • Inkrafttreten
    Inkrafttreten mit Kundmachung
  • Außerkrafttreten
    Die Verordnung tritt mit Ablauf des 30. September 2010 außer Kraft.
Letzte Aktualisierung: 5. Mai 2010

Für den Inhalt verantwortlich: USP-Redaktion