Seit 16. April kann der erhöhte Ausfallsbonus über FinanzOnline beantragt werden.

Der Ausfallsbonus wird für die Monate März und April jeweils auf bis zu 80.000 Euro erhöht.

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Unternehmerinnen/Unternehmer können den Ausfallsbonus für jedes Monat im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021, in denen sie einen Umsatzausfall von mindestens 40 Prozent erleiden, über FinanzOnline beantragen. Davon sollen auch solche Unternehmen profitieren, die nicht direkt von behördlichen Betriebsschließungen betroffen sind, beispielsweise weil sie Betrieben zuliefern würden, die geschlossen haben.

Bisher wurden 30 Prozent des Umsatzausfalls ersetzt. Der Betrag setzte sich zu gleichen Teilen aus dem eigentlichen Bonus und einem Vorschuss auf den "Fixkostenzuschuss II" zusammen. Diese waren bisher mit je 30.000 Euro gedeckelt, daher konnten insgesamt bis zu 60.000 Euro Ausfallsbonus beantragt werden.

Im März und April wird der Ausfallsbonus auf bis zu 80.000 Euro erhöht

Für die Kalendermonate März und April wird nun der Anteil des eigentlichen Bonus von 15 auf 30 Prozent und die Deckelung von 30.000 Euro auf 50.000 Euro erhöht. Gemeinsam mit dem 15 Prozent-Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss können somit monatlich 45 Prozent des Umsatzausfalls beantragt werden. Damit kann der Ausfallsbonus bis zu 80.000 Euro pro Kalendermonat betragen.

Ausführliche Informationen zu den allgemeinen Bedingungen und der Berechnung des Umsatzausfalls gibt es auf der Seite "Informationen zum Ausfallsbonus" des Bundesministeriums für Finanzen.

Im USP registrierte Unternehmerinnen/Unternehmer haben die Möglichkeit, den Ausfallsbonus direkt über das Online Service "FinanzOnline" zu beantragen.

Letzte Aktualisierung: 16. April 2021

Für den Inhalt verantwortlich: USP-Redaktion