Neu im USP: Außenprüfung

Die wichtigsten Informationen zum Ablauf einer "Betriebsprüfung" finden Sie jetzt im USP.

Business Frau Finanzen

Die sogenannte Außenprüfung wird umgangssprachlich auch Betriebsprüfung genannt. Dabei kontrolliert eine Prüferin/ein Prüfer des Finanzamtes, ob die Buchführung eines Unternehmens rechtlich und tatsächlich stimmt. Geprüft werden können alle, die zur Führung von Büchern oder Aufzeichnungen nach der Bundesabgabenordnung (BAO) verpflichtet sind.

Ablauf einer Außenprüfung

Die Prüfung muss grundsätzlich mindestens eine Woche vor Beginn angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt meist telefonisch und kann unterbleiben, wenn ansonsten der Prüfungszweck vereitelt werden würde.

Bei der Prüfung kann die Prüferin/der Prüfer individuell entschieden, welche Maßnahmen sinnvoll sind. Dabei kann sie/er beispielsweise die Einsicht in Unterlagen (Buchhaltung usw.) vornehmen, die Unternehmerin/den Unternehmer befragen und den Betrieb besichtigen. Führt der Betrieb eine Registrierkasse, werden die elektronischen Kassendaten geprüft.

Die Abgabenpflichtige/Der Abgabenpflichtige hat eine Mitwirkungspflicht an der Außenprüfung und muss der Prüferin/dem Prüfer die erforderlichen Informationen offenlegen.

Nach der Außenprüfung wird eine sogenannte Schlussbesprechung abgehalten. Zu dieser wird die Abgabenpflichtige/der Abgabenpflichtige geladen. Am Ende der Außenprüfung steht ein Bericht.

Detaillierte Informationen zum Ablauf einer Außenprüfung und Ihren Rechten und Pflichten finden Sie auf der Seite Außenprüfung.

Letzte Aktualisierung: 20. Januar 2022

Für den Inhalt verantwortlich: oesterreich.gv.at-Redaktion