Ukraine-Krieg: Erhöhte Gefahr im Cyberspace

Unternehmen sollten ihre Belegschaft verstärkt sensibilisieren und ihre Cybersicherheits-Systeme überprüfen.

Auch in der digitalen Welt sind die Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine zu spüren und daher ist sowohl für Bürgerinnen/Bürger, aber auch für Unternehmen äußerste Vorsicht geboten.

Das Computer Emergency Response Team Austria (CERT) spricht von einer "sehr hohen allgemeinen Gefährdungslage". Cyberkriminelle missbrauchen akute Bedrohungslagen wie diese, um die Unsicherheit der Bevölkerung für ihre kriminellen Aktivitäten zu nutzen.

Achten Sie daher besonders darauf, auf keine fragwürdigen Links in E-Mails oder anderen Nachrichten (Social Media, SMS) zu klicken und keine sensiblen Daten an Unbefugte weiterzugeben. Im Zweifelsfall lautet die Devise: Zuerst nachdenken und überprüfen, dann klicken!

Sichern Sie Ihre Accounts mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung und aktualisieren Sie Ihre Antivirenprogramme. Auch für Unternehmen ist es ratsam, ihre vorhandenen Cybersicherheits-Systeme verstärkt auf ihre Funktionstüchtigkeit zu testen und ihre Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter für das Thema IT-Sicherheit zu sensibilisieren.

Die aktuelle Bedrohungslage wird von CERT tagesaktuell verfolgt. Auf der Website von CERT finden Sie nähere Informationen zum Thema, relevante Sicherheitstipps, wichtige Meldungen und akute Warnungen.

.
Letzte Aktualisierung: 2. März 2022

Für den Inhalt verantwortlich: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort