Neue Kündigungsfristen und Kündigungstermine für Arbeiter

Bei Arbeitgeberkündigungen gilt ab 1. Oktober eine Kündigungsfrist von mindestens sechs Wochen statt bisher 14 Tagen.

Bei Kündigungen, die nach dem 30. September ausgesprochen werden, müssen auch bei Arbeiterinnen/Arbeitern künftig längere Kündigungsfristen und neue Kündigungstermine eingehalten werden.

Die Dienstgeberin/der Dienstgeber kann das Dienstverhältnis dann nur mehr zum jeweiligen Quartalsende (31.03, 30.06, 30.09, 31.12) und unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Wochen auflösen. Die Kündigungsfrist erhöht sich außerdem mit zunehmender Beschäftigungsdauer.

Von Seiten der Arbeiterin/des Arbeiters kann das Dienstverhältnis zum letzten Tag eines Kalendermonats und unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat beendet werden.

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Abweichend davon können Kündigungen zum 15. oder zum letzten Tag des Kalendermonats und eine längere Kündigungsfrist von bis zu sechs Monaten vertraglich vereinbart werden. Dabei darf die von der Dienstgeberin/dem Dienstgeber einzuhaltende Kündigungsfrist aber nicht kürzer sein als die der Dienstnehmerin/des Dienstnehmers.

Achtung

Wurde die gesetzliche oder vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist bzw. der Kündigungstermin nicht eingehalten, steht der Arbeitnehmerin/dem Arbeitnehmer eine Kündigungsentschädigung zu.

Letzte Aktualisierung: 17. September 2021

Für den Inhalt verantwortlich: USP-Redaktion