Umweltförderungen Betriebe: Klimafreundliche Fernwärme- und Fernkältesysteme

Förderungen für den Ausbau bzw.  Neubau von klimafreundlichen Fernwärme- und Fernkältesystemen beantragen

Die Förderung für klimafreundliche Fernwärme- und Fernkältesysteme wurde im Juli 2021 neu strukturiert und gesetzlich verankert. Durch die Änderungen soll eine Steigerung des Einsatzes von erneuerbarer Energie bzw. Abwärme erreicht werden. Das BMK will damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität im Raumwärmesektor leisten.

Unternehmen können die Förderung für den Neu- bzw. Ausbau von klimafreundlichen Fernwärmesystemen oder Fernkältesystemen online bei der Kommunal Kredit Public Consulting (KPC) beantragen. Die Förderung beträgt maximal 25 Prozent der förderungsfähigen Kosten (= Kosten für Anlage, Planung und Montage). Erzeugungsanlagen können nicht gefördert werden.

Die wichtigsten Voraussetzungen für die Förderung sind:

  • Die Anlage muss zur Versorgung von zumindest einer Endverbraucherin/einem Endverbraucher, der mit dem Unternehmen nicht konzernmäßig verbunden ist, dienen.
  • Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der beantragten Anlage müssen zumindest 50 Prozent der Wärme bzw. Kälte aus erneuerbaren Quellen oder Abwärme oder 75 Prozent der Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen stammen oder zu 50 Prozent aus einer Kombination der genannten Quellen.
  • Ein Nachweis über die Erreichung eines Anteils von zumindest 60 Prozent an erneuerbarer Energie in der Fernwärme- oder Fernkältebereitstellung bis 2030 und ein Anteil von 80 Prozent bis 2035.

Achtung

Der Förderungsantrag muss eingebracht werden, bevor ein rechtsverbindliches Geschäft (z.B. Vertrag über die Bestellung von Anlagenteilen) vorliegt.

Weitere Informationen zu den Förderungen finden Sie auf der Webseite der Kommunal Kredit Public Consulting:

Letzte Aktualisierung: 11. November 2021

Für den Inhalt verantwortlich: USP-Redaktion