Verlängerung der Wirtschaftshilfen

Unterstützung für weiterhin durch Krise beeinträchtigte Betriebe soll Comeback erleichtern

Durch die Lockerung der Corona-Maßnahmen ist in Österreich derzeit vieles wieder möglich. Insbesondere die in den letzten Monaten stark durch die Krise betroffene Gastronomie- und Tourismusbranche durfte wieder öffnen. Da sich aber viele Betriebe nicht von heute auf morgen von der Krise erholen können und weiterhin Umsatzeinbußen verzeichnen, werden einzelne wirtschaftliche Hilfsmaßnahmen noch einmal verlängert.

Die Verlängerung betrifft konkret den Ausfallsbonus, den Härtefallfonds, den Verlustersatz und die Ausweitung von Garantien und steuerrechtlichen Maßnahmen. Allerdings werden die Kriterien für einige Hilfen an die aktuelle wirtschaftliche Gesamtsituation angepasst.

Verlängerung Ausfallsbonus und Verlustersatz

Der Ausfallsbonus wird um drei Monate (bis September 2021) und der Verlustersatz um sechs Monate (bis Dezember 2021) verlängert. Beide Hilfen stehen künftig nur noch Unternehmen zu, die einen Umsatzausfall von mindestens 50 Prozent verzeichnen.

Außerdem besteht der Ausfallsbonus künftig ausschließlich aus dem eigentlichen Bonus als Umsatzersatz. Damit entfällt der Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss (FKZ) 800.000. Unternehmen, die bisher einen FKZ 800.000 bezogen haben, können ab Juli auf den Verlustersatz umsteigen, sofern sie die Voraussetzungen dafür erfüllen.

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Verlängerung Härtefallfonds bis September 2021 ("Phase 3")

Auch der Härtefallfonds für Klein- und Kleinstunternehmen wird um weitere drei Monate verlängert. Als Eintrittskriterium gelten ab Juli 2021 50 Prozent Umsatzeinbruch oder mangelnde Deckung der laufenden Kosten. Allerdings entfällt das Betretungsverbot als Zugangsvoraussetzung. Monatlich können Unternehmen künftig zwischen 600 und 2.000 Euro ausbezahlt bekommen.

Der Härtefallfonds ("Phase 3")  kann ab 2. August 2021 bis Ende Oktober 2021 für den Zeitraum ab 1. Juli über die WKO beantragt werden. Für den Zeitraum vom 15. Juni bis 30. Juni 2021 gibt es einen automatisierten Ersatz.

Weitere Informationen zu den Wirtschaftshilfen finden Sie auf der Seite "Corona-Hilfsmaßnahmen: Infos, Entlastungen und Vereinfachungen" des BMF.

Letzte Aktualisierung: 14. Juli 2021

Für den Inhalt verantwortlich: USP-Redaktion