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Realteilung einer Personengesellschaft

Bei der Realteilung wird ein Betrieb, Teilbetrieb oder Mitunternehmensanteil einer Personengesellschaft auf die Gesellschafterinnen/Gesellschafter aufgeteilt. Zumeist ist die Leistung von Ausgleichszahlungen notwendig, weil die Teile kaum genau den Beteiligungsverhältnissen entsprechen. Diese Ausgleichszahlungen sind steuerneutral. Bei der Realteilung kommt es zu einem Unternehmensübergang durch Einzelrechtsnachfolge.

Die Erstellung einer Teilungsbilanz ist notwendig. Die Besteuerung der stillen Reserven im Zuge des Vermögensübergangs kann unter bestimmten Voraussetzungen vermieden werden. Es kommt zu keiner steuerlichen Übertragung von Verlusten, da die Verluste weiterhin bei den einzelnen Gesellschafterinnen/Gesellschaftern erhalten bleiben.

Achtung

Diese Regelungen gelten grundsätzlich für alle Unternehmerinnen/Unternehmer aus EU-Mitgliedstaaten in Österreich.

Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2021

Für den Inhalt verantwortlich: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

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