Belastungsbarometer

Aktuelle Entwicklung

Im Jahr 2019 belief sich der Gesamtmeldeaufwand der 48.716 österreichischen Unternehmen, die bei einer oder bei mehreren Erhebungen von Statistik Austria meldepflichtig waren, auf rund 760.350 Stunden, und lag damit ca. 3,9 Prozent über dem Wert des Jahres 2018. Die Zunahme ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2019 von den mehrjährigen Erhebungen eine Verdienststrukturerhebung durchgeführt wurde, die vom Meldeaufwand aufwändiger ist, als die im Jahr davor einbezogene Erhebung für Forschung und experimentelle Entwicklung. Darüber hinaus trug die gute wirtschaftliche Entwicklung dazu bei, dass bei der Statistik der Warenein- und -ausgänge im EU-Binnenhandel eine Zunahme der meldepflichtigen Transaktionen - und damit zusammenhängend eine Zunahme des Meldeaufwands - zu verzeichnen war.

Betrachtet man die Entwicklung der Belastung seit dem Jahr 2001, so konnte diese um immerhin 17,5 Prozent (seit dem Jahr 2001 laufend durchgeführte verpflichtende Erhebungen) bzw. 11,7 Prozent (seit dem Jahr 2001 laufend durchgeführte verpflichtende Erhebungen plus neue Erhebungen und Erhebungen, die in mehrjährigen Abständen durchgeführt werden) verringert werden. Dieser Rückgang wurde überwiegend durch die Veränderung des zentralen Erhebungsparameters "Erhebungsmasse", durch die Anhebung von Meldeschwellen und durch die verstärkte Nutzung von Verwaltungsdaten erreicht. Eine wesentliche Rolle bei der Verringerung der Belastung kommt aber auch der stark gestiegenen Nutzung der elektronischen Meldemöglichkeiten durch die Unternehmen zu.

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Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2021

Für den Inhalt verantwortlich: Statistik Austria