Rot-Weiß-Rot – Karte

Österreich hat mit der Rot-Weiß-Rot Karte (RWR-Karte) ein flexibles Zuwanderungssystem. Ziel ist, qualifizierten Arbeitskräften aus Drittstaaten und ihren Familienangehörigen eine nach personenbezogenen und arbeitsmarktpolitischen Kriterien gesteuerte und auf Dauer ausgerichtete Zuwanderung nach Österreich zu ermöglichen.

Die wichtigsten Kriterien sind:

Qualifikation, Berufserfahrung, Alter, Sprachkenntnisse, ein adäquates Arbeitsplatzangebot und Mindestentlohnung.

Die RWR-Karte wird in zwei Varianten ausgestellt:

  • RWR-Karte: berechtigt zur Niederlassung und zur Beschäftigung bei einem bestimmten Arbeitgeber/bei einer bestimmten Arbeitgeberin.
  • RWR-Karte plus: berechtigt zur Niederlassung und zum unbeschränkten Arbeitsmarktzugang.

Folgende Personen können eine RWR-Karte erhalten:

  1. Besonders Hochqualifizierte
  2. Fachkräfte in Mangelberufen
  3. Sonstige Schlüsselkräfte
  4. Studienabsolventinnen/Studienabsolventen
  5. Stammmitarbeiterinnen/Stammmitarbeiter
  6. Selbständige Schlüsselkräfte
  7. Start-up-Gründerinnen/-Gründer

Folgende Personen können eine RWR-Karte plus erhalten:

  1. Inhaberinnen/Inhaber einer Rot-Weiß-Rot – Karte bzw. Blauen Karte EU, wenn sie innerhalb der letzten 24 Monate zumindest 21 Monate unter den für die Zulassung maßgeblichen Voraussetzungen beschäftigt waren.
  2. Familienangehörige der Personengruppen 1 bis 7 und von Inhaberinnen/Inhabern einer Blauen Karte EU
  3. Familienangehörige von bereits dauerhaft niedergelassenen Ausländerinnen/Ausländern
  4. Familienangehörige von bestimmten Inhaberinnen/Inhabern einer Rot-Weiß-Rot - Karte plus (die vorher eine Rot-Weiß-Rot - Karte oder eine Niederlassungsbewilligung - Forscher innegehabt haben)
  5. Familienangehörige von Inhaberinnen/Inhabern einer Niederlassungsbewilligung, bestimmter Fälle der Niederlassungsbewilligung - Sonderfälle unselbständiger Erwerbstätigkeit oder einer Niederlassungsbewilligung - Forscher.

Antragstellung und Prüfung

Besonders Hochqualifizierte, die noch keine Arbeitgeberin/keinen Arbeitgeber in Österreich haben, können bei der österreichischen Vertretungsbehörde (Botschaft, Konsulat) ihres Heimatstaates bzw. des Staates, in dem sie niedergelassen sind, ein Aufenthaltsvisum zur Arbeitsuche in Österreich beantragen. Das Arbeitsuchevisum wird erteilt, wenn das Arbeitsmarktservice der Vertretungsbehörde bestätigt, dass die erforderlichen Punkte für die Zulassung erreicht sind (siehe dazu Kapitel "Besonders Hochqualifizierte" unten).

Besonders Hochqualifizierte, die ein Visum zur Arbeitsuche in Österreich erhalten haben, können bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde im Inland eine RWR-Karte beantragen, wenn sie – innerhalb des Geltungszeitraumes des Visums – ein Beschäftigungsangebot einer Arbeitgeberin/eines Arbeitgebers mit Sitz in Österreich auf Basis eines Arbeitsvertrags vorweisen. Die beabsichtigte Beschäftigung muss der Qualifikation der Antragstellerin/des Antragstellers entsprechen und adäquat entlohnt werden. Das Arbeitsmarktservice prüft und bestätigt, ob diese Kriterien erfüllt sind.

Fachkräfte in Mangelberufen und sonstige Schlüsselkräfte können eine RWR-Karte bei der österreichischen Vertretungsbehörde (Botschaft, Konsulat) im Ausland beantragen. Potenzielle Arbeitgeberinnen/potenzielle Arbeitgeber können den Antrag auf eine RWR-Karte auch für ihre zukünftigen Arbeitnehmerinnen/zukünftigen Arbeitnehmer bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde im Inland (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat, in Wien Magistratsabteilung 35) einbringen. Gemeinsam mit dem Antrag muss die beabsichtigte Arbeitgeberin/der beabsichtigte Arbeitgeber eine Erklärung über die Einhaltung der Beschäftigungsbedingungen vorlegen (Arbeitgebererklärung).

Antragstellerinnen/Antragsteller, die visumfrei nach Österreich einreisen dürfen, ausländische Studienabsolventinnen/ausländische Studienabsolventen mit einer gültigen Aufenthaltsbestätigung sowie Stammmitarbeiterinnen/Stammmitarbeiter, die sich bereits als registrierte Stammmsaisoniers im Inland aufhalten, können den Antrag auch direkt bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde im Inland (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat, in Wien Magistratsabteilung 35) einbringen. Diese leitet den Antrag an das Arbeitsmarktservice zur Prüfung und Bestätigung der Zulassungskriterien weiter.

Familienangehörige von Inhaberinnen/Inhabern einer RWR-Karte können bei der österreichischen Vertretungsbehörde im Ausland bzw. nach visumfreier Einreise bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde im Inland (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat, in Wien Magistratsabteilung 35) eine RWR-Karte plus beantragen.

Die RWR-Karten werden von den Aufenthaltsbehörden ausgestellt, wenn auch alle sonstigen allgemeinen Voraussetzungen nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz erfüllt sind.

Besonders Hochqualifizierte

Drittstaatsangehörige Personen mit besonders hohen Qualifikationen haben folgende Möglichkeiten:

  • Verfügen sie noch über keine potenzielle Arbeitgeberin/keinen potenziellen Arbeitgeber, können sie ein Aufenthaltsvisum für sechs Monate zur Arbeitssuche beantragen, wenn sie die erforderlichen Mindestpunkte dem Kriterienkatalog erreichen (siehe dazu die Migrationsplattform der österreichischen Bundesregierung).
  • Haben sie bereits ein Arbeitsplatzangebot, können sie bei Vorliegen der Voraussetzungen bei der österreichischen Vertretungsbehörde in ihrem Heimatstaat oder dem Staat, in dem sie niedergelassen sind, gleich eine Rot-Weiß-Rot-Karte für besonders Hochqualifizierte für 24 Monate beantragen. Auch die potenzielle Arbeitgeberin/der potenzielle Arbeitgeber kann den Antrag bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde im Inland (Landeshauptmann bzw. ermächtigte Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) einbringen.

Besonders Hochqualifizierte, die über ein Visum zur Arbeitsuche verfügen, erhalten ohne weitere Arbeitsmarktprüfung eine RWR-Karte für 24 Monate, wenn sie innerhalb der Geltungsdauer dieses Visums eine Arbeitgeberin/einen Arbeitgeber finden, die/der ihnen eine ihrer Qualifikation entsprechende Beschäftigung auf Basis eines Arbeitsvertrags anbietet. Die RWR-Karte berechtigt zur Beschäftigung bei dieser Arbeitgeberin/diesem Arbeitgeber.

Besonders Hochqualifizierte mit einer RWR-Karte erhalten eine RWR-Karte plus mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang, wenn sie innerhalb der letzten 24 Monate zumindest 21 Monate entsprechend ihrer Qualifikation beschäftigt waren. Die Prüfung obliegt dem Arbeitsmarktservice.

Fachkräfte in Mangelberufen

Die Mangelberufe werden vom Bundesminister für Arbeit im Einvernehmen mit der Bundesministerin für Wirtschaft jährlich in einer Verordnung kundgemacht (Fachkräfteverordnung).

Welche Berufe als Mangelberufe festgelegt werden, hängt von der Entwicklung des Arbeitsmarktes in Österreich ab (bundesweite Mangelberufsliste 2022 und regionale Mangelberufsliste 2022).

Drittstaatsangehörige Fachkräfte erhalten ohne Arbeitsmarktprüfung eine RWR-Karte für 24 Monate, wenn sie

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem Mangelberuf laut Verordnung nachweisen können,
  • ein verbindliches Arbeitsplatzangebot in Österreich haben und das Unternehmen bereit ist, ihnen das nach Gesetz, Verordnung oder Kollektivvertrag zustehende Mindestentgelt zu bezahlen (im Falle einer betriebsüblichen Überzahlung ist auch diese zu gewähren) und
  • die erforderlichen 55 Mindestpunkte nach dem Kriterienkatalog erreichen (siehe dazu die Migrationsplattform der österreichischen Bundesregierung):

Die RWR-Karte berechtigt zur Beschäftigung bei der im Antrag angegebenen Arbeitgeberin/dem im Antrag angegebenen Arbeitgeber. Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber ist verpflichtet, der Fachkraft das nach Gesetz, Verordnung oder Kollektivvertrag zustehende Mindestentgelt – und im Falle einer betriebsüblichen Überzahlung auch diese – zu gewähren.

Fachkräfte mit einer RWR-Karte erhalten eine RWR-Karte plus mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang, wenn sie innerhalb der letzten 24 Monate zumindest 21 Monate in einem Mangelberuf beschäftigt waren.

Sonstige Schlüsselkräfte

Drittstaatsangehörige, die auf Grund ihrer Qualifikationen eine Stelle als Schlüsselkraft in einem Unternehmen einnehmen sollen, können eine RWR-Karte für 24 Monate erhalten, wenn sie

  • die erforderlichen 55 Mindestpunkte nach dem Kriterienkatalog erreichen (siehe dazu die Migrationsplattform der österreichischen Bundesregierung),
  • von der beabsichtigten Arbeitgeberin/dem beabsichtigten Arbeitgeber ein monatliches Bruttoentgelt erhalten, das mindestens 50 Prozent der ASVG-Höchstbeitragsgrundlage (2022 also mindestens € 2.835 brutto/Monat) beträgt,
  • und das Arbeitsmarktservice der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber keine gleich qualifizierten inländischen oder am Arbeitsmarkt bereits integrierten ausländischen Arbeitskräfte, die beim Arbeitsmarktservice vorgemerkt sind, vermitteln kann (Arbeitsmarktprüfung).

Es gelten im Wesentlichen die gleichen Kriterien wie bei den Fachkräften. Schlüsselkräfte, die über spezielle Kenntnisse oder Fertigkeiten verfügen (z.B. Musikerinnen/Musiker, Designerinnen/Designer, Profisportlerinnen/Profisportler), müssen keinen formellen Bildungsabschluss nachweisen. Profisportlerinnen/Profisportler und Profisporttrainerinnen/Profisporttrainer erhalten 20 Bonuspunkte.

Falls Englisch die vorherrschende Unternehmenssprache ist, gibt es für Englischkenntnisse (ab Niveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) 5 Zusatzpunkte.

Schlüsselkräfte mit einer RWR-Karte erhalten eine RWR-Karte plus mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang, wenn sie innerhalb der letzten 24 Monate zumindest 21 Monate als Schlüsselkraft beschäftigt waren.

Studienabsolventinnen/Studienabsolventen

Drittstaatsangehörige, die

  • ein Diplomstudium zumindest ab dem zweiten Studienabschnitt,
  • ein Bachelorstudium
  • ein Masterstudium oder
  • ein PhD- bzw. ein Doktoratsstudium

an einer österreichischen Universität, Fachhochschule oder akkreditierten Privatuniversität absolviert und erfolgreich abgeschlossen haben, können ihre Aufenthaltsbewilligung "Student" bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat, in Wien Magistratsabteilung 35) um weitere zwölf Monate zur Arbeitsuche in Österreich verlängern lassen. Diese Bestätigung ist rechtzeitig vor Auslaufen der Aufenthaltsbewilligung bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde zu beantragen.

Können sie innerhalb dieses Zeitraums ein ihrem Ausbildungsniveau entsprechendes Beschäftigungsangebot einer konkreten Arbeitgeberin/eines konkreten Arbeitgebers auf Basis eines Arbeitsvertrags nachweisen, erhalten sie eine RWR-Karte für 24 Monate ohne Arbeitsmarktprüfung, wenn ihnen die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber das für inländische Studienabsolventinnen/Studienabsolventen (Berufseinsteigerinnen/Berufseinsteiger) ortsübliche monatliche Mindestbruttoentgelt zahlt. Die RWR-Karte berechtigt zur Beschäftigung bei dieser Arbeitgeberin/diesem Arbeitgeber.

Eine Kriterienprüfung nach einem Punktesystem ist nicht vorgesehen.

Zulassungskriterien für Studienabsolventinnen/Studienabsolventen

  • Qualifikation
  • Erfolgreiche Absolvierung eines Diplomstudiums zumindest ab dem zweiten Studienabschnitt, eines Bachelorstudiums, eines Masterstudiums oder eines PhD- bzw. Doktoratsstudiums an einer österreichischen Universität oder Fachhochschule
  • Ausbildungsadäquate Beschäftigung
  • Ortsübliche Mindestbruttoentgelt wie inländische Studienabsolventinnen/Studienabsolventen (Berufseinsteigerinnen/Berufseinsteiger)

Studienabsolventinnen/Studienabsolventen mit einer RWR-Karte erhalten eine RWR-Karte plus mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang, wenn sie innerhalb der letzten 24 Monate zumindest 21 Monate ihrem Ausbildungsniveau entsprechend beschäftigt waren.

Stammmitarbeiterinnen/Stammmitarbeiter

Drittstaatsangehörige,

  • die in den vorangegangenen zwei Kalenderjahren jeweils mindestens sieben Monate als registrierte Stammsaisoniers im selben Wirtschaftszweig beschäftigt waren,
  • die Deutschkenntnisse auf dem Sprachniveau A2 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen nachweisen,
  • welchen die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in Aussicht stellt und
  • bei welchen die Voraussetzungen des § 4 Abs. 1 AuslBG mit Ausnahme der Z 1 erfüllt sind,

können eine Rot-Weiß-Rot – Karte für Stammmitarbeiterinnen/Stammmitarbeiter erhalten. Die Arbeitsmarktprüfung im Einzelfall entfällt.

Stammmitarbeiterinnen/Stammmitarbeiter mit einer RWR-Karte erhalten eine RWR-Karte plus mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang, wenn sie innerhalb der letzten 24 Monate zumindest 21 Monate ihrem Ausbildungsniveau entsprechend beschäftigt waren.

Anwärter auf eine Blaue Karte EU

Voraussetzungen für den Erhalt einer Blauen Karte EU:

  • Abschluss eines Hochschulstudiums mit dreijähriger Mindeststudiendauer haben (Ausnahme: Für eine Tätigkeit als Schlüsselkraft in der Informations- und Kommunikationstechnologie ist der Nachweis einer mindestens dreijährigen einschlägigen Berufserfahrung ausreichend, wenn sie mit einem Hochschulabschluss mit mindestens dreijähriger Studiendauer vergleichbar ist und innerhalb der letzten sieben Jahre vor Antragstellung erworben wurde)
  • Vorliegen eines verbindlichen Arbeitsplatzangebots für mindestens sechs Monate in Österreich, welches der Ausbildung entspricht
  • Ein gebotenes Jahresgehalt, das mindestens das 1-Fache des durchschnittlichen Bruttojahresgehalts von Vollbeschäftigten beträgt (2022: € 44.395 Bruttojahresgehalt; zuzüglich Sonderzahlungen)
  • Beim Arbeitsmarktservice (AMS) dürfen keine gleich qualifizierten Arbeitskräfte als arbeitsuchend vorgemerkt sein, die der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber vermittelt werden können (Arbeitsmarktprüfung).

Für die Blaue Karte EU ist kein Punktesystem vorgesehen und diese kann auch an in Österreich Asyl- oder Subsidiär Schutzberechtigte erteilt werden. Handelt es sich bei der Antragstellerin/beim Antragsteller um eine Inhaberin/einen Inhaber einer RWR-Karte als besonders Hochqualifizierte/Hochqualifizierter, als sonstige Schlüsselkraft oder als Studienabsolventin/Studienabsolvent, entfällt die Arbeitsmarktprüfung, wenn die Beschäftigung bei der selben Arbeitgeberin/beim selben Arbeitgeber fortgesetzt wird.

Die Blaue Karte EU wird für zwei Jahre ausgestellt.

Inhaberinnen/Inhaber einer Blauen Karte EU erhalten eine RWR-Karte plus mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang, wenn sie innerhalb der letzten 24 Monate zumindest 21 Monate ihrer Qualifikation entsprechend beschäftigt waren.

Potenzielle Arbeitgeberinnen/potenzielle Arbeitgeber können auch die Blaue Karte EU für ihre zukünftigen Arbeitnehmerinnen/zukünftigen Arbeitnehmer bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde im Inland (Landeshauptfrau/Landeshauptmann bzw. ermächtigte Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) beantragen.

Familiennachzug

Alle Inhaberinnen/Inhaber einer RWR-Karte und alle in Österreich bereits dauerhaft niedergelassenen Drittstaatsangehörigen können ihre Ehegattinnen/Ehegatten, eingetragenen Partnerinnen/Partner und Kinder bis 18 Jahre (Familiennachzug/Kernfamilie) mitnehmen/nachholen, wenn diese vor der Einreise Deutschkenntnisse auf A1-Niveau des europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachweisen können und ein ausreichendes Familieneinkommen für den Lebensunterhalt gesichert ist (Ausnahme: Familienangehörige von Hochqualifizierten und Inhaberinnen/Inhabern einer Blauen Karte EU müssen keine Deutschkenntnisse nachweisen).

Die Familienangehörigen von Inhaberinnen/Inhabern einer "Rot-Weiß-Rot – Karte" oder einer "Blauen Karte EU" erhalten eine RWR-Karte plus mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang und können so von Anfang an durch eigene Erwerbstätigkeit am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben in Österreich teilhaben.

Der Familiennachzug von Österreicherinnen/Österreichern erhält bei Erfüllung der allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen den "Aufenthaltstitel – Familienangehöriger" mit freiem Arbeitsmarktzugang.

Für die Familienangehörigen von Inhaberinnen/Inhabern einer "Rot-Weiß-Rot – Karte" oder einer "Blauen Karte EU" und von Österreicherinnen/Österreichern bestehen keine Quoten. Für den Familiennachzug der bereits auf Dauer niedergelassenen Ausländerinnen/Ausländer werden in der Niederlassungsverordnung der Bundesregierung jährlich Quoten festgelegt.

Nähere Informationen finden Sie auf dem Migrationsportal der österreichischen Bundesregierung.

Weiterführende Links

Rechtsgrundlagen

Letzte Aktualisierung: 10. Oktober 2022

Für den Inhalt verantwortlich: Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft