Grundprinzipien

Das USP fungiert als zentrale Anmeldeschicht (Identity Provider) für Unternehmen und bietet Single Sign-on (SSO) zu angebundenen Verwaltungsservices. Für Service Owner bedeutet das: Sie erhalten sichere, geprüfte Unternehmensidentitäten bei Zugriffen auf Ihr Verfahren, eine zentrale Rechteverwaltung und technischen Support für die Integration.

Grundfunktionen des USP

Mein USP 

Mein USP ist der persönliche, angemeldete Zugangspunkt für Unternehmen zu einer Vielzahl digitaler Verwaltungsservices. Nach der Registrierung bietet Mein USP Single-Sign-On, Einsicht in behördliche Registerdaten sowie Werkzeuge für USP-Administratorinnen und USP-Administratoren, um Benutzerkonten zu verwalten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bzw. Vertreterinnen und Vertretern gezielt Berechtigungen für angebundene Services zu erteilen. Auf den Informationsseiten zu Mein USP finden Sie eine genauere Beschreibung.

Personengebundene USP-Benutzerkonten

Benutzerkonten in Mein USP sind grundsätzlich einer natürlichen Person zugeordnet (Personifizierung). Erst mit dieser Zuordnung ist ein USP-Benutzerkonto voll nutzbar. Die Personifizierung erfolgt in der Regel mittels digitaler Signatur (ID Austria / EU-Login).

Webservicekonten

Für System-zu-System Zugriffe stellt das USP Webservicekonten bereit. Diese Konten unterscheiden sich technisch von USP-Benutzerkonten für Personen und können nur dann verwendet werden, wenn das jeweilige Service diese Funktion unterstützt. Webservice-Rechte werden ebenfalls von USP-Administratorinnen/-administratoren verwaltet. 

USP Administration

Die USP-Administration ist das Werkzeug, mit dem eine USP-Administratorinnen und USP-Administratoren eines Unternehmens dessen USP-Benutzerkonten verwalten und Verfahrensrechte für angebundene Services vergeben oder entziehen.

Für mehr Infos siehe Verfahrensrechte verwalten und Benutzerkonten verwalten

Verfahrensrechte / Rollen / Zugriffsberechtigungen

Der Zugriff auf ein angebundenes Service für USP-Benutzer wird über Verfahrensrechte gesteuert. Verfahrensrechte werden von den USP-Administratoren des jeweiligen Unternehmens in der USP-Administration an Benutzerkonten vergeben. Einige dieser Verfahrensrechte werden USP-Benutzerinnen und USP-Benutzern automatisch zugeordnet (z. B. bei einzelvertretungsbefugten Personen). Durch die Vergabe von Verfahrensrechten wird die Person, auf die das Benutzerkonto personifiziert wurde, bevollmächtigt, im Namen des Unternehmens ein oder mehrere Services zu verwenden. Diese Person kann somit rechtssicher das Unternehmen vertreten.

Vollmachten / Vertretungsmanagement 

Rechtlich wirksame Vollmachten (z.B. Vertretungsverhältnisse zwischen Unternehmen) werden im USP-Vertretungsmanagement geführt. Sie sind jedoch nicht mit Verfahrensrechten gleichzusetzen. Das Vertretungsmanagement bildet ausschließlich die rechtliche Vertretung ab und dient damit der digitalen Verwaltung von Vollmachten.

Verfahrensrechte regeln hingegen den Zugriff auf Services in Mein USP für Benutzerinnen und Benutzer eines Unternehmens. Beide Mechanismen können zusammenwirken, insbesondere bei Parteienvertretern: Ein Klient kann einem Parteienvertreter als Unternehmen ein Vertretungsverhältnis einräumen. Auf dieser Basis kann der Parteienvertreter einem Mitarbeiter als Benutzerkonto ein Verfahrensrecht zuordnen, um ein Service in Vertretung des Klienten aufzurufen.

Detailliertere Informationen zur grundsätzliches Funktionsweise des USP finden Sie im umfangreichen Hilfe & Support Bereich.