Elektroaltgeräte

Als Elektro- und Elektronikgeräte gelten alle Geräte, die

  • mit elektrischem Strom oder elektromagnetischen Feldern betrieben werden oder
  • elektrischen Strom oder elektromagnetische Felder erzeugen, übertragen oder messen,

wenn sie mit höchstens 1000 Volt Wechselstrom bzw. 1500 Volt Gleichstrom betrieben werden können.

Ziele der gesetzlichen Regelungen sind,

  • Abfälle von Elektro- und Elektronikgeräten sollen vermieden oder wiederverwertet werden
  • Es sollen mindestens 65 Prozent der in Verkehr gesetzten Geräte getrennt gesammelt werden
  • Beschränkung der Verwendung von gefährlichen Stoffen in Elektro- und Elektronikgeräten

Für Herstellerinnen/Hersteller und Importeurinnen/Importeure von Elektrogeräten gelten bestimmte Gestaltungspflichten (z.B. sollen sie besonders recyclingfreundlich konstruiert werden) und Stoffverbote (z.B. dürfen bestimmte Schwermetalle in Elektro- und Elektronikgeräten nur eingeschränkt vorkommen).

Daneben sind auch Rücknahmepflichten von alten Elektro- und Elektronikgeräten durch Herstellerinnen/Hersteller, Importeurinnen/Importeure und Letztvertreiberinnen/Letztvertreiber (Händlerinnen/Händler) gesetzlich geregelt.

Achtung

Diese Regelungen gelten grundsätzlich auch für Unternehmerinnen/Unternehmer aus EU-Mitgliedstaaten, die ihren Unternehmenssitz in Österreich haben.

Im Anhang 1a der Elektrogeräteverordnung finden Sie Gerätekategorien mit Beispielen sowie Ausnahmen (z.B. Autoradios, elektrisch verstellbare Betten).

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Rechtsgrundlagen

Letzte Aktualisierung: 4. Februar 2021

Für den Inhalt verantwortlich: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie

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